Ventizz-Portfoliogesellschaft exceet Group AG schließ Übernahme der Winter AG ab

St. Gallen/Düsseldorf, den 13. Januar 2011: Die exceet Group AG (St. Gallen, Schweiz), ein führender europäischer Anbieter für intelligente und komplexe Elektronik und kartenbasierte Sicherheitstechnik, hat die vollständige Übernahme der Winter AG abgeschlossen.

Als führender Hersteller von Chipkarten für sicherheitsrelevante Anwendungen ergänzt die Winter AG optimal das Produktportfolio und das technische Know-how der exceet Group. Basierend auf der langjährigen Erfahrungen mit Smart Cards bietet die Winter AG zukunftsweisende Technologien und Systemlösungen in den Bereichen IT-Sicherheit, elektronischer Zahlungsverkehr, mobile Kommunikation und Gesundheitswesen an. Dabei übernimmt die Winter AG für ihre Kunden alle Prozesse von der Datenüberprüfung, der Datenaufbereitung der Fertigung, der Konfektionierung bis hin zum Lettershop.

„Die Übernahme der Winter AG stärkt unsere bestehenden Aktivitäten in den Branchen Banking, Health und Security weiter und ist ein maßgeblicher Schritt, um unsere Führungsrolle in diesen Märkten auszubauen“, sagt Ulrich Reutner, CEO der exceet Group.

Für den Private-Equity-Fonds Ventizz Capital Fund III L.P., steht die vollständige Übernahme der Winter AG im perfekten Einklang mit den langfristigen, strategischen Wachstumszielen der Unternehmensgruppe. „Wir sehen diesen Schritt als weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg, exceet auszubauen und künftig noch besser als einziges Embedded Solution House in Europa zu positionieren“, kommentiert Willi Mannheims, Vorstand und Partner der Ventizz Capital Partners Advisory AG, die die Ventizz-Fonds exklusiv berät.

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Ventizz portfolio company exceet Group AG concludes acquisition of Winter AG

St. Gallen/Düsseldorf, January 13, 2011: The exceet Group AG (St. Gallen, Switzerland, previously AEM Technologies Holding AG), a leading European provider of intelligent and complex electronics and card-based security technology, has concluded the 100% acquisition of Winter AG.

As a leading manufacturer of chip cards for security-based applications, Winter AG is a perfect supplement to the exceet Group’s product range and technical expertise. Thanks to its many years of experience with smart cards, Winter AG offers future-proof technology and system solutions for IT security, electronic payments, mobile communication and healthcare. In so doing, Winter AG takes over all processes for its customers: from data checking, data processing, production, assembly, through to lettershop.

“The acquisition of Winter AG will reinforce our existing activities for the banking, health and security industries and is a key step in expanding our leadership on these markets,” commented Ulrich Reutner, CEO of the exceet Group.

The full acquisition of Winter AG is in perfect harmony with the corporate group’s long-term strategic growth targets for the private equity fund Ventizz Capital Fund III L.P. “We regard this step as being a further key milestone on the way to growing exceet, and positioning the company even better as the only embedded solution house in Europe,” commented Willi Mannheims, member of the managing board and partner of Ventizz Capital Partners Advisory AG, which exclusively advises the Ventizz funds.


Technische Analyse Allianz: langsam aber stetig aufwaerts.

Die Allianz-Aktie bewegt sich seit Anfang Mai tendenziell nach oben und die steigenden Hoechst- und Tiefstkurse sprechen eine deutliche Sprache. Aktuell laeuft ein Angriff auf die Widerstandslinie bei rund 93,50 Euro und ich denke, dass die Bullen diese Linie auch schnell hinter sich lassen werden. Viel interessanter wird in den kommenden Wochen sicherlich der Widerstand bei rund 96,- Euro: Im April 2010 scheiterten die Bullen an dieser Linie und es folgte in nur vier Wochen ein katastrophaler Einbruch bis an das damalige Tief bei rund 76,- Euro.
Da ich aktuell zwar Potenzial bis 96,- Euro sehe, aber aktuell eben noch nicht unbedingt ueber diesen Widerstand hinaus, wuerde ich von neuen Long-Positionen noch absehen. Fuer bestehende Long-Engagements gilt: Sollten wir die 96,- Euro sehen wuerde ich ein »pull-back« bis 94,- Euro erwarten und dann dem folgenden Angriff Potenzial bis ueber die 100,- Euro hinaus zubilligen.

Wolters Kluwer Financial Services führt den Compliance Passport für deutsche Finanzunternehmen ein

Professionelle Unterstützung in den Bereichen Compliance und Recht Navigation durch mehrere Rechtsordnungen

Köln, 13. Januar 2011 – Wolters Kluwer Financial Services bietet den Compliance Passport für Finanzunternehmen ab sofort auch in Deutschland an. Compliance Passport unterstützt professionelle Anleger bei der Ermittlung, Auslegung und Einhaltung von rechtlichen Vorschriften in unterschiedlichen Rechtsordnungen.

Mit zunehmender Globalisierung der Unternehmen wachsen auch die Herausforderungen bezüglich der Einhaltung der in den jeweiligen Ländern geltenden Rechtsvorschriften, insbesondere in Bezug auf die Meldepflichten im Bereich der Stimmrechtsverwaltung. Der Compliance Passport bietet Finanzdienstleistern in den folgenden Bereichen Unterstützung:

– Shareholding Disclosure – Die Anwendung Shareholding Disclosure wurde für Unternehmen und Finanzinstitute entwickelt, die Anzeige- und Mitteilungspflichten in mehreren Ländern zu erfüllen haben. Diese Anwendung zeigt auf, welche Anzeige- und Mitteilungspflichten in der jeweiligen Rechtsordnung für bestimmte Assetklassen bei bedeutenden Beteiligungspositionen gelten. Sie vermittelt darüber hinaus Zugang zu den entsprechenden Rechtsvorschriften, aus denen sich diese Pflichten ergeben, und zu den offiziellen Formularen, die zur Einreichung bei den zuständigen Behörden notwendig sind.

– Regulatory Reporting – Das Regulatory Reporting System ist ein Programmmodul, das Unternehmen mit beträchtlichen Auslandsbeteiligungen dabei unterstützt, die Einhaltung ausländischer Rechtsvorschriften bezüglich der Anzeige- und Mitteilungspflichten zu überwachen. Durch die Gruppierung von Positionen, die unterschiedlichen Fonds, Konten bzw. Portfolio-Managern zugewiesen sind, wird das Management der Investitionsrisiken erleichtert. Zu den weiteren Funktionen des Compliance Passport Regulatory Reporting Systems gehören: die Überwachung der Positionen in Echtzeit; die Überprüfung, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Meldepflicht in den einzelnen Ländern erfüllt sind und die Anzeige von Warnhinweisen, sobald bestimmte Schwellenwerte erreicht werden. Das Programmmodul liefert Informationen zu den einzelnen Rechtsordnungen, ermöglicht die automatische Vorbereitung der offiziellen Meldeformulare und die Erstellung eines historischen Archivs über die bereits eingereichten Dokumente.

Der Compliance Passport ist über das Compliance Resource Network von Wolters Kluwer Financial Services erhältlich. Dieses Programmpaket bietet Compliance-Lösungen für die wichtigsten Rechtsordnungen weltweit.

„Mit dem Compliance Passport möchten wir international tätigen Unternehmen dabei helfen, Compliance-Risiken im Zusammenhang mit Meldepflichtverletzungen in den Griff zu bekommen“, betont Mark Coronna, Managing Director von Wolters Kluwer Financial Services Europe. „Darüber hinaus bieten wir Zugang zu den Rechtsvorschriften, die in den einzelnen Ländern gelten, und tragen durch den Einsatz bewährter Prüfverfahren dazu bei, manuelle Fehler zu vermeiden und die Effizienz zu steigern.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.wolterskluwerfs.co.uk.

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Wolters Kluwer Financial Services Introduces Compliance Passport to German Financial Firms

Helps Compliance and Legal Professionals Navigate Multiple Regulatory Jurisdictions

Cologne, 13 January 2011 – Wolters Kluwer Financial Services has announced that its Compliance Passport offering is now available to financial firms in Germany. Compliance Passport helps compliance and legal professionals identify, interpret and comply with jurisdictional variances in regulation.

As more firms invest in the global marketplace, there are growing challenges in complying with the varying regulatory requirements from one country to another. Compliance Passport helps financial services firms address:

– Shareholding Disclosure – The Shareholding Disclosure application is designed for companies and financial institutions that face the challenge of complying with detailed shareholding disclosure rules, which differ between countries. This resource shows how disclosure rules apply to a range of investment vehicles in relation to large shareholding positions in multiple regulatory jurisdictions. It also provides access to the underlying rules and regulations driving these obligations, in addition to forms for filing and notification.

– Regulatory Reporting – The Regulatory Reporting System helps investment firms with significant investment positions in foreign countries monitor the total holdings by jurisdiction and understand the regulatory requirements of various countries. It helps manage the investment risk associated with foreign holdings by aggregating positions across multiple funds, accounts and managers. Compliance Passport’s Regulatory Reporting System also monitors positions in real-time, tests positions against regulatory reporting rules of specific jurisdictions, and alerts firms before a reporting threshold is reached. The tool generates required filing documents automatically and provides an historical audit trail of filings.

Compliance Passport is available via Wolters Kluwer Financial Services‘ Compliance Resource Network, which is a suite of regulatory compliance solutions that consolidate financial laws, regulations, news and commentary from across the globe.

„Compliance Passport illustrates our continued commitment to help compliance and legal professionals manage disclosure risk through a deeper understanding of regulatory obligations,“ said Mark Coronna, managing director for Wolters Kluwer Financial Services-Europe. „Additionally, by providing the regulatory content they need and matching it with superior analytics, we can help them eliminate manual errors and improve efficiency.“

For more information, visit www.wolterskluwerfs.co.uk.

Technische Analyse Kontron: Potenzial zum Verdoppler?

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Vorab: an eine Verdoppelung will ich ueberhaupt nicht spekulieren, Potenzial hat Kontron aber!
Die Aktie von Kontron hat sich ueber die vergangenen fuenf Monate praechtig entwickelt und wir sehen eine auf den ersten Blick unglaubliche Rallye von 5,28 Euro auf aktuell 9,38 Euro. Fuer die naehere Zukunft ist nun wichtig, dass der Widerstand bei rund 9,35 Euro tatsaechlich gebrochen wird! Dort lagen zwei Kursspitzen von Juni und Juli 2009(!) und dieser Widerstand stellt auch die Nackenlinie einer sehr langfristigen W-Formation zwischen Mitte 2008 und heute dar. Sollten wir nun tatsaechlich diese sehr langfristige W-Formation bestaetigt bekommen, laege der naechste echte Widerstand dieser Zeitebene um die 13,50 Euro und dann wieder bei 18,- Euro. Ich meine, dass man so frueh im Jahr durchaus ein Risiko eingehen kann! Ich werde daher morgen frueh zum Open eine Position Kontron in´s Depot legen und schauen, wass passiert.

Derby Cycle strebt Börsengang an

– Umsatzstärkster Fahrradhersteller in Deutschland
– Hohes Potenzial bei Elektrorädern und durch fortschreitende Internationalisierung
– Börsengang soll Wachstum unterstützen

Cloppenburg, 12. Januar 2011 – Derby Cycle bereitet sich auf einen Börsengang an der Frankfurter Wertpapierbörse vor. Das Unternehmen ist, gemessen am Umsatz, der größte Fahrradhersteller in Deutschland und einer der führenden Hersteller in Europa. Als Anbieter von derzeit fünf etablierten Fahrradmarken ist die Gesellschaft in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009/2010 (per 30. September) setzte die Derby Cycle Gruppe rund 430.000 Fahrräder ab und erzielte damit Umsatzerlöse von rund EUR 173 Mio. Dabei lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei ca. EUR 12 Mio. bzw. bei über 7% bezogen auf den Umsatz (EBIT-Marge). Im Wachstumssegment Elektroräder sieht sich Derby Cycle in 2010 mit einem Marktanteil von über 20% als Marktführer in Deutschland.

Zum Produktportfolio der Derby Cycle Gruppe gehören Elektroräder, Sporträder für die Freizeit und den Wettkampf sowie Komforträder für den Alltags- und Reisegebrauch. Die Fahrräder werden unter etablierten Fahrradmarken mit zum Teil jahrzehntelanger Tradition vertrieben. Dabei decken die Marken Focus und Univega den sportiven Bereich ab, während die Marken Kalkhoff, Raleigh und Rixe das Komfort-Segment bedienen. Derby Cycle beschäftigt ca. 550 Mitarbeiter und vertreibt die Fahrräder derzeit in mehr als 40 Ländern.

Ziel von Derby Cycle ist es, die Fahrradmärkte in Deutschland und Europa in den kommenden Jahren weiter zu durchdringen und insbesondere bei Elektrorädern als führender Hersteller an dem erwarteten Marktwachstum stark zu partizipieren. Die Erlöse aus dem Börsengang sollen zudem dazu beitragen, das angestrebte außereuropäische Wachstum zu unterstützen.

„Wir sind bereits gut vorbereitet auf einen möglichen Börsengang und können den Prozess bei guten Rahmenbedingungen zeitnah starten“, sagt Mathias Seidler, CEO von Derby Cycle und seit 2001 im Unternehmen. „Unser Ziel ist klar: Wir wollen unsere Expansionsstrategie weiter vorantreiben. In den vergangenen fünf Jahren haben wir uns konsequent auf die Belieferung des Fachhandels mit qualitativ hochwertigen Fahrrädern konzentriert. Dabei konnten wir unseren Umsatz nahezu verdoppeln und die Profitabilität des Unternehmens kontinuierlich verbessern. Im Kalenderjahr 2010 haben wir rund 50.000 Elektroräder verkauft. In diesem Bereich wird von Experten in den nächsten Jahren in Europa und darüber hinaus starkes Wachstum erwartet. Davon wollen wir profitieren. Ein Börsengang würde uns dabei helfen.“

Disclaimer

Diese Veröffentlichung ist weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren. Wertpapiere der Gesellschaft sind nicht und werden nicht außerhalb Deutschlands öffentlich angeboten. Ein öffentliches Angebot in Deutschland erfolgt ausschließlich durch und auf Basis eines zu veröffentlichenden Wertpapierprospekts. Vor einem öffentlichen Angebot wird ein Wertpapierprospekt bei der Gesellschaft zur kostenlosen Ausgabe erhältlich sein.

Unternehmensprofil:

Die Gesellschaft ist, gemessen am Umsatz, der größte Fahrradhersteller in Deutschland und einer der führenden Hersteller in Europa. Das qualitativ hochwertige Sortiment von Derby Cycle umfasst Elektroräder, Sporträder für die Freizeit und den Wettkampf sowie Komforträder für den Alltags- und Reisegebrauch. Diese werden unter den eingeführten Marken Kalkhoff, Focus, Raleigh, Univega und Rixe vertrieben. Unter jeder ihrer Marken vertreibt Derby Cycle jeweils Modelle, die auf unterschiedliche Zielgruppen zugeschnitten sind. Sämtliche Modelle werden in Deutschland entwickelt, die Rahmen werden in Asien von Auftragsfertigern hergestellt, die weiteren Komponenten wie z.B. Gabel, Akku und Schaltung werden zugekauft und in Cloppenburg montiert. Dabei legt Derby Cycle besonderen Wert auf eine hohe Qualität der Fahrräder und einen differenzierten Markenauftritt. Dies ermöglicht es Derby Cycle, ihre Produkte über Fachhändler zu vertreiben, die ihren Kunden eine professionelle Beratung und einen umfangreichen Service bieten und dadurch der wichtigste Vertriebsweg für normale Fahrräder und Elektroräder sind.

Im Geschäftsjahr 2009/2010 erzielte Derby Cycle mit durchschnittlich rund 550 Mitarbeitern Umsatzerlöse von EUR 173 Mio., davon 72,6% in Deutschland und 27,4% im Ausland. Dabei verkaufte Derby Cycle insgesamt rund 430.000 Fahrräder, davon rund 44.000 Elektroräder.

Guidance-Studie: Analysten erwarten für 2011 wieder genauere Prognosen

– Analysten bevorzugen bei der Prognose die Angabe von Spannen
– Zu pessimistische Prognosen schaden der Glaubwürdigkeit
– Umsatz, EBIT und EBITDA als wichtigste Kennzahlen im Rahmen einer Prognose identifiziert

Wiesbaden, 12. Januar 2011 – Die cometis AG, eine der führenden Investor-Relations-Beratungen in Deutschland, hat heute die Ergebnisse der Finanzanalysten-Studie „Guidance 2011 – Prognosen im Aufschwung“ veröffentlicht. Die zentralen Erkenntnisse zeigen, dass Analysten das Hauptaugenmerk wieder mehr auf die Ertragslage von börsennotierten Unternehmen richten und zudem genauere Prognosen erwarten.

Im Rahmen einer Expertenbefragung nahmen 44 ausgewählte Sell- und Buy-Side-Analysten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an der Studie teil. Im Ergebnis wird deutlich, dass Analysten Ihren Schwerpunkt wieder auf Ertragskennzahlen wie Umsatz, EBIT und EBITDA setzen. Im Vorjahr waren noch Größen wie Auftragsbestand und Nettoverschuldung im Fokus der Betrachtung. Inzwischen sehen die Teilnehmer die Wirtschaftskrise demzufolge als überwunden an und erwarten daher von den Unternehmen wieder eine „sportliche“ Guidance, die den Unternehmenswert widerspiegelt und dem Kurs Fantasiepotenzial verleiht. Geben die Gesellschaften zu pessimistische Prognosen ab, bestehe nach Ansicht von 55% der Teilnehmer eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Kapitalmarkt dies abstraft. Unternehmen setzen aber nach Einschätzung der Analysten Ihren Ausblick derzeit noch zu niedrig an. Letztlich schätzen die Befragten die bisher veröffentlichten Prognosen der Emittenten noch eher als unteren Richtwert ein und erwarten mehrheitlich, dass die veröffentlichten Ziele infolge des wirtschaftlichen Aufschwungs übertroffen werden.

Gefragt nach der Art der Prognosen, bevorzugen Analysten bei Umsatz und Ergebnis mehrheitlich die Angabe einer Spanne, unter Berücksichtigung bestimmter Szenarien wie zum Beispiel dem Erhalt eines Großauftrags. Diese Form der Darstellung setzte sich damit gegenüber genauen Werten oder Mindestangaben durch. 70% der Teilnehmer gestehen den Unternehmen dabei Spannen bis zu 20% zu. Im Vorjahr hatten noch 85% der Teilnehmer einem Wert von bis 20% zugestimmt – Analysten fordern also wieder genauere Prognosen. Zudem wird von Untenehmen erwartet, dass sie begründen, warum welche Kennzahlen in die Prognose einfließen. Dort sollen sich nach Einschätzung der Experten möglichst Größen wiederfinden, auf die das Unternehmen auch Einfluss nehmen kann, wie zum Beispiel die Kosten im Allgemeinen oder dem CAPEX (Capital Expenditure) für ein Geschäftsjahr.

„Um mit einer Prognose die Anforderungen der Analysten zu erfüllen und nicht der eigenen Glaubwürdigkeit zu schaden, ist ein professioneller, regelmäßiger und persönlicher Dialog des Managements mit diesen wichtigen Meinungsmultiplikatoren unabdingbar“, erläutert Michael Diegelmann, Vorstand der cometis AG.

Zusammenfassung der Ergebnisse:

– Jede Prognose sollte Umsatz, EBIT und EBITDA enthalten – vorausgesetzt, das Unternehmen kann diese direkt beeinflussen

– Analysten fordern eine Begründung, warum bestimmte Kennzahlen für die Guidance herangezogen und andere Kennzahlen ausgeschlossen werden

– Bei der Art der Wertangabe präferieren Analysten bei der Guidance eine Spanne anstelle eines genauen oder Mindest-Werts

– Ein Großteil der teilnehmenden Analysten gestehen Unternehmen dabei Spannen von bis zu 20% zu

– Mit der Abgabe von zu pessimistischen Prognosen können Unternehmen ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzen

– Der Kapitalmarkt erwartet realistische, ambitionierte Ziele in einer Guidance, die den Marktwert und das Potenzial einer Gesellschaft verdeutlichen

– Die geringste Transparenz sehen die Teilnehmer in den Branchen Banken, Immobilien und Finanzdienstleistungen