PNE WIND AG schließt mit Windpark Görike zweites Repowering-Projekt erfolgreich ab

– Alle gesetzlichen Anforderungen des Repowerings erfüllt
– Moderne Technik ersetzt alte Windenergieanlagen

Cuxhaven, 31. August 2010 – Der Windpark-Projektierer PNE WIND AG (ISIN: DE000A0JBPG2) hat mit dem Windpark Görike in Brandenburg sein zweites Repowering-Projekt erfolgreich abgeschlossen. Die PNE WIND AG erhielt jetzt die formelle Bestätigung, dass dieser Windpark alle Anforderung eines Repowerings erfüllt. Der Windpark Görike mit 5 Windenergieanlagen und 10 MW Gesamtnennleistung ersetzt vier Windenergieanlagen mit 2 MW Gesamtnennleistung, die abgebaut wurden. Der Windpark Görike war bereits im Mai 2010 fertig gestellt und an die EnBW Erneuerbare Energien GmbH als Käufer übergeben worden.

Repowering ist der Ersatz älterer Windenergieanlagen durch moderne und leistungsfähigere Anlagen. Ziel des Repowerings ist es, die Effizienz der Windenergie zur Stromerzeugung möglichst schnell und deutlich zu steigern. Diese Effizienzsteigerung wird in Görike erreicht: Die abgebauten Anlagen erzeugten etwa 1,5 Mio. Kilowattstunden (kWh) jährlich während die neuen durchschnittlich ca. 24 Mio. kWh pro Jahr erreichen werden. Vor dem Hintergrund einer stärkeren Reduktion schädlicher Klimagase durch die höhere Stromerzeugung mit modernen Windenergieanlagen haben Bundesregierung und Bundestag im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgeschrieben, dass Strom aus Windenergieanlagen, welche die gesetzlichen Regelungen zum Repowering erfüllen, mit einem Bonus von 0,5 Cent pro Kilowattstunde zusätzlich vergütet wird. Dadurch soll ein zügiger Austausch von alten Anlagen erreicht werden.

Die Anforderungen an ein Repowering sind jedoch hoch: Neue und alte Windenergieanlagen müssen sich im gleichen oder in angrenzenden Landkreisen befinden und die zu ersetzenden Anlagen außer Betrieb genommen werden. Die neu errichteten Windenergieanlagen müssen mindestens die doppelte Leistung der alten erbringen. Diese Voraussetzungen hat die PNE WIND AG als Projektierer des Windparks Görike erfüllt, zumal sich die alten Anlagen nicht in heutigen Eignungsgebieten befanden und mit ihrem Abbau eine Konzentration auf nur einen Standort erreicht werden konnte.

Martin Billhardt, Vorstandsvorsitzender der PNE WIND AG, stellt fest: „Mit dem erfolgreichen Abschluss unseres zweiten Repowering-Projektes haben wir unter Beweis gestellt, dass die PNE WIND AG ihre langjährige Erfahrung im Projektieren von modernen Onshore-Windparks auch in diesem wachsenden Markt einsetzen kann und den Austausch älterer Windenergieanlagen effizient umsetzt.“

Aufgrund der Altersstruktur der in Deutschland vorhandenen Windparks sieht der Vorstand im Austausch älterer Anlagen einen zusätzlichen Wachstumstreiber für den Windenergiemarkt. „Zukünftig wird die Zahl von Repowering-Projekten stark zunehmen. Aufgrund unserer guten Marktposition sehen wir daher weiteres Wachstumspotenzial für die PNE WIND AG“, fasst Martin Billhardt die Perspektiven zusammen.

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PNE WIND AG successfully completes its second repowering project with the Görike wind farm

– All legal requirements of repowering met
– Modern technology replaces old wind power turbines

Cuxhaven, August 31, 2010 – With the Görike wind farm in Brandenburg, the wind farm developer PNE WIND AG (ISIN: DE000A0JBPG2) has successfully completed its second repowering project. PNE WIND AG has now received official confirmation that this wind farm has met all repowering requirements. The Görike wind farm with its 5 wind power turbines and a nominal output totalling 10 MW replaces 4 wind power turbines, with a total nominal output of 2 MW, which were dismantled. The Görike wind farm was completed and handed over to the purchaser EnBW Energie Baden-Württemberg AG in May 2010.

Repowering involves the replacement of old wind power turbines with more modern and higher performing systems. The objective of repowering is to clearly increase the efficiency of wind power for the production of electricity as quickly as possible. This increase in efficiency has been achieved in Görike: the dismantled plants generated approx. 1.5 million kilowatt hours (kWh) p.a., while the new ones will produce approx. 24 million kWh annually on average. Against the backdrop of achieving a greater reduction of harmful greenhouse gases through electricity generation with advanced wind power systems, the German federal government and federal parliament laid down in the Renewable Energy Sources Act (EEG) that electricity from wind power plants that fulfil the legal repowering regulations is awarded with an added bonus payment of 0.5 cent per kilowatt hour. This is intended to achieve a more rapid exchange of old systems.

However, the requirements of repowering are considerable: the old and new wind power turbines must be located in the same or in neighbouring districts and the systems that are to be replaced must be removed from service. The new wind power turbines must also provide at least double the electricity provided by the systems that they have replaced. PNE WIND AG, as the wind farm developer of the Görike wind farm, has met these requirements, in particular since the old systems were not located in regions currently regarded as suitable and, through dismantling them, it was possible to achieve a concentration at only one site.

Martin Billhardt, CEO of PNE WIND AG’s Managing Board, says: „The successful completion of our second repowering project has provided proof that PNE WIND AG is able to use its many years of experience in the project planning of modern onshore wind farms in this growing market as well and is implementing the replacement of old wind power systems in an efficient way.“

Due to the age structure of the wind farms that currently exist in Germany, the executive regards the replacement of old systems as an additional growth driver for the wind power market. „The number of repowering projects is set to rapidly increase in the future. Owing to our solid market position, we therefore see further growth potential for PNE WIND AG“, explains Martin Billhardt, summarising the outlook.


Masdar PV liefert erstmals Module für fassadenintegrierte PV-Lösungen

– Gehrlicher und Masdar PV haben Pilotprojekt zur PV-Fassadeninstallation realisiert

Masdar PV, Hersteller großflächiger Dünnschicht-PV-Module, hat erstmals PVModule für die Installation an einer Gebäudefassade geliefert. Möglich wird diese Art der Montage durch die Zusammenarbeit mit der Gehrlicher Solar AG, die kürzlich auf der Intersolar dieses neuartige Fassadensystem, basierend auf dem bereits bewährten gehrtec Montagesystem, vorgestellt hat.

Die Testfassade besteht aus insgesamt 80 Modulen mit einer Größe von je 1,4 Quadratmetern, die eine Nennleistung von 7,1 kWp generieren. Um ein harmonisches Erscheinungsbild der Fassade zu erzeugen, werden außerdem 16 semitransparente Dummy-Module verbaut. Dadurch wird ein homogenes und ganzheitliches Erscheinungsbild der Fassade erzeugt, und gleichzeitig bleibt die
natürliche Beleuchtung in den Räumen erhalten. Die Fassade wurde von der Firma Jako Bau- und Verputz GmbH an deren eigenem Bürogebäude realisiert und soll damit als Testinstallation für dieses neuartige System dienen.

Für Kunden ergeben sich durch die Fassade vielfältige Vorteile: Zum einen lässt sich die Fassadenfläche zur Stromerzeugung einsetzen und liefert dem Anlagenbesitzer regelmäßige Erträge. Zum anderen verbessern in die Fassade integrierte Solarmodule die Wärmedämmung, bieten einen weiteren Witterungsschutz für die Gebäudehülle und verbessern die Schallschutzdämmung um rund 25 Dezibel. Darüber hinaus wird durch die Solarfassade das Erscheinungsbild des Gebäudes entscheidend verbessert und ein ökologischer Grundgedanke herausgestellt. Hinzu kommt, dass die Module von Masdar PV hier ihre Stärken ausspielen, denn auch bei nicht-optimaler Ausrichtung generieren die Dünnschicht-Module einen hohen Stromertrag, wodurch die Kunden ein hervorragendes Kosten-Nutzen-Verhältnis erzielen können.

„Wir freuen uns über das Pilotprojekt mit Gehrlicher zur gemeinsamen Erprobung einer fassadenintegrierten PV-Lösung. Mit dieser Art der Montage erschließen wir für uns ein attraktives, neues Segment, das großes Potenzial bietet“, sagt Frank Wouters, Geschäftsführer von Masdar PV. Klaus Gehrlicher, CEO der Gehrlicher Solar AG, ergänzt: „Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit Masdar PV konnten wir das Pilotprojekt sehr kurzfristig und professionell umsetzen.“ Beide Projektpartner sehen zudem die Möglichkeit, das Schienensystem auch für die
5,7m² großen Fullsize-Solarmodule von Masdar PV einzusetzen und die Kooperation damit weiter zu vertiefen.

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Masdar PV provides modules for BIPV (Building-integrated photovoltaics) façade

– Gehrlicher and Masdar PV have launched a pilot project for a PV
façade installation

Masdar PV, a manufacturer of extra-large thin-film PV modules, has now supplied PV
modules for installation on a building façade for the first time. This PV façade solution
has been realised in cooperation with Gehrlicher Solar AG, which recently presented
this new type of façade system at Intersolar. The system is based on the proven
gehrtec mounting system.

The test façade is composed of a total of 80 modules, each with a size of 1.4 square meters, with a nominal power of 7.1 kWp. To give the façade a harmonious appearance, 16 semi-transparent dummy modules have also been installed. This lends the façade a homogeneous and holistic appearance without obscuring the natural lighting of the rooms. The façade was built up by the company Jako Bau- und Verputz GmbH on its own office building, where it is designed to serve as a test installation for this new type of system.

This solution presents a number of advantages for customers. On the one hand, the façade surface is used to generate electricity and hence generates continuously electricity for the system owner. On the other hand, solar modules integrated into the façade improve the thermal insulation, provide advanced weathering protection for the building envelope and improve the sound proofing by around 25 decibels. Furthermore, the solar façade significantly enhances the appearance of the building and highlights a fundamental ecological idea. Furthermore, the façade also enables the modules from Masdar PV to show off their strengths – since thin-film modules generate a high electricity yield even if they are not perfectly oriented, thus ensuring that customers receive outstanding value for money.

„We are happy about this pilot project with Gehrlicher for joint testing of a façadeintegrated PV solution. This type of installation enables us to tap into an attractive, new market segment that offers major potential“, says Frank Wouters, CEO of Masdar PV. Klaus Gehrlicher, CEO of Gehrlicher Solar AG, adds: „Thanks to our excellent working relationship with Masdar PV, we succeeded in implementing the pilot project highly professionally and within a very short time.“ Both project partners are also envisaging the possibility of also using the rail system for the large 5.7 m² full-size solar modules from Masdar PV and to further expand their cooperation in doing so.

zooplus AG steigert im ersten Halbjahr 2010 Umsatz und Ergebnis deutlich

– Gesamtleistung H1 2010 bei 85,1 Mio., +25,8 Mio. ggü. H1 2009 = +44% p. a.
– Zweijahresvergleich: H1 2010 / H1 2008 +48,6 Mio. = +53% p. a.
– Starker Zuwachs beim EBIT von 1,1 Mio. (Vorjahr: -0,7 Mio.) und im Konzernergebnis von 0,7 Mio. (Vorjahr: -0,6 Mio.)
– Bestätigung des ambitionierten Ausblicks für 2010

München, 31. August 2010 – Die zooplus AG (WKN 511170, ISIN DE0005111702, Börsenkürzel ZO1), Europas führender Internet-Händler für Heimtierprodukte, hat in den ersten sechs Monaten des Jahrs 2010 eine deutliche Steigerung bei der Gesamtleistung (Umsatz und sonstige betriebliche Erträge) erzielt.

Mit einer Gesamtleistung von 85,1 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2010 nach 59,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum verzeichnete zooplus einen Zuwachs von 44%. Davon stammen rund 77,3 Mio. Euro aus Umsatzerlösen durch den Online-Verkauf von Heimtierprodukten sowie weitere 7,8 Mio. Euro aus sonstigen betrieblichen Erträgen.

Das Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit (EBIT) belief sich auf 1,1 Mio. Euro gegenüber dem negativen Vorjahreswert von 0,7 Mio. Euro. Dieser Ergebnissprung gelang trotz der erstmaligen vollständigen Belastung durch die Inbetriebnahme des neuen internationalen Logistikzentrums in Tilburg / Niederlande. Mit dieser Investition wurde die operative Grundlage für eine Umsatzkapazität von 300 Mio. Euro geschaffen. Auch das Konzernergebnis konnte im Vorjahresvergleich deutlich zulegen und betrug zum Ende des Berichtszeitraums 687 TEUR nach -574 TEUR im ersten Halbjahr 2009. Insgesamt resultiert hieraus ein Ergebnis je Aktie von 0,27 Euro (Vorjahr: -0,24 Euro).

Dr. Cornelius Patt, CEO und einer der Gründer von zooplus, bewertet die erste Jahreshälfte 2010 auch im Hinblick auf die erzielte Vermögens- und Finanzsituation als sehr gelungen: „Die Ergebnisse der ersten sechs Monate des aktuellen Geschäftsjahrs belegen die Nachhaltigkeit unseres Wachstumskurses. So gelang es die Gesamtleistung, bei gleichzeitig deutlicher Zunahme unseres Ergebnisses, signifikant zu steigern. Durch unser neues Logistikzentrum in Tilburg haben wir die Basis geschaffen, unser Wachstumspotenzial auch zukünftig ausschöpfen zu können. Aufgrund der inzwischen erhöhten Visibilität auf das Gesamtjahr bestätigen wir unsere ambitionierte Umsatz- und Ergebnisprognose für 2010 ausdrücklich.“

Mittelfristiges Ziel von zooplus ist und bleibt es, die führende Stellung im Online-Bereich nicht nur zu sichern, sondern auszubauen und dabei vom zukünftigen substanziellen Wachstum des Online-Handels nachhaltig zu profitieren.

Der vollständige Bericht für die ersten sechs Monate 2010 steht auf der Internetseite www.zooplus.de im Bereich „Investor Relations“ als Download zur Verfügung.

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zooplus strongly increases H1 2010 total sales and earnings

– Total sales H1 2010 at 85.1 mm + 25.8 mm y-o-y = +44% p.a.
– Total sales H1 2010 vs. H1 2008 + 48.6 mm = +53% p.a.
– EBIT increases strongly to 1.1 mm (previous year: -0.7 mm)
– Net earnings up at 0.7 mm (previous year: -0.6 mm)
– Confirmation of ambitious FY 2010 outlook

Munich, August 31st, 2010 – zooplus AG (WKN 511170, ISIN DE0005111702, ZO1), Europe’s leading internet retailer for pet supplies has achieved a strong increase in both total sales and earnings during H1 2010.

Total sales of EUR 85.1 mm were up 44% y-o-y from EUR 59.3 mm during H1 2009. Total sales for the first six months of the year consisted of EUR 77.3 mm of retail sales and another EUR 7.8 mm in other operating income.

The company’s EBIT of EUR 1.1 mm was up strongly from EUR -0.7 mm during H1 2009 despite incurring additional fixed costs in relation with the opening of its new international logistics hub. The latter will help to expand and effectively double the company’s total capacity to EUR 300 mm in annual sales. Net profit was up significantly as well from EUR -574k in H1 2009 to EUR 687k, resulting in profits per share of EUR 0.27 (versus EUR -0.24 during H1 2009).

In the words of Dr. Cornelius Patt, CEO and Co-Founder of the company: „The results of the first six months of the year underpin the sustainability and underlying strength of our growth strategy. We were able to significantly increase total sales, while simultaneously raising our net profit. With our new international logistics hub we are right on track for further expansion in the future. Benefitting from a much higher visibility into 2010 we explicitly reiterate our ambitious sales and earnings forecasts for 2010.“

zooplus AG’s medium-term objective is to consolidate and increase its online leadership and to sustainably benefit from anticipated further substantial growth within the online retail sphere.

The full financial report for the first six months of 2010 is available for download online under „Investor Relations“ http://investors.zooplus.com/en/welcome/.

Alno AG steigert im 1. Halbjahr 2010 operatives Ergebnis

– Konzernergebnis ebenfalls deutlich verbessert
– Bislang alle Zwischenziele im Zuge von „ALNO 2013“ erreicht
– Ausblick positiv

Düsseldorf, 31. August 2010 – Die Alno AG, einer der weltgrößten Hersteller von Einbauküchen, hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs 2010 ihren Umstrukturierungsprozess erfolgreich vorangetrieben. Im Zuge der konsequenten Ausrichtung aller Geschäftsbereiche auf das Zukunftskonzept „ALNO 2013“ konnte bereits eine signifikante Verbesserung der Ergebnisse erzielt werden. So belief sich das betriebliche Ergebnis (EBIT) zum 30. Juni 2010 auf 1,5 Millionen Euro, der Vorjahreswert lag bei -2,8 Millionen Euro. Ferner stieg binnen Jahresfrist das Konzernergebnis deutlich: Absolut verringerte sich der Fehlbetrag von -11,8 Millionen Euro aus dem ersten Halbjahr 2009 auf nunmehr -2,4 Millionen Euro.

Der Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2010 belief sich auf 233,7 Millionen Euro. Er blieb somit 2,6% unter dem Vorjahresniveau von 240,0 Millionen Euro, was vor allem auf ein schwächeres Exportgeschäft zurückzuführen ist. Die außerhalb Deutschlands erwirtschafteten Umsätze sanken infolge der anhaltenden Immobilienkrise in Südeuropa und Großbritannien um knapp acht Prozent auf 66,8 Millionen Euro. Hingegen gingen die Inlandserlöse lediglich um rund ein Prozent auf 166,9 Millionen Euro zurück – obwohl die Gesellschaft im Deutschlandgeschäft bewusst auf margenschwache Umsätze verzichtet hatte, um die Profitabilität zu steigern.

Insgesamt wiesen drei der vier Konzernmarken (Wellmann, Impuls und Pino) steigende Umsatzzahlen aus. Die Umsätze der Marke Alno wurden im Wege der Neupositionierung und Sortimentsbereinigung hingegen strategisch zurückgefahren. Gleichzeitig gelang es aber so auch, die Erlösqualität zu steigern und einige strategisch wichtige Großkunden zurückzugewinnen. Die stärksten Zuwächse verbuchte im Berichtszeitraum die Marke Impuls, die von dem erfolgreichen Testbetrieb der Schnelllieferküche profitierte. Vom 26. September 2010 an soll diese in Deutschland als Standardlösung angeboten werden. Zudem wichen einige Kunden im Zuge einer veränderten Preispolitik bei der Marke Alno zwischenzeitlich auf Impuls-Produkte aus, was zu einer erhöhten Nachfrage nach der Marke Impuls führte.

Zu den zukunftsweisenden Meilensteinen, die im ersten Halbjahr erreicht wurden, zählte unter anderem das Sanierungsgutachten der PricewaterhouseCoopers AG. Dies bescheinigte dem Alno Konzern im März, dass dieser auf Basis der geplanten und zum Teil schon in Umsetzung befindlichen Restrukturierungsmaßnahmen sanierungsfähig ist und eine branchenübliche Rendite erreichen kann. Zudem wurde im April eine Sanierungsvereinbarung mit den Banken und Hauptgesellschaftern abgeschlossen. Ebenfalls im ersten Halbjahr wurden zwei Kapitalerhöhungen erfolgreich platziert sowie umfassende Umstrukturierungen in Produktion und Verwaltung gestartet.

Jörg Deisel, Vorstandsvorsitzender der Alno AG, sieht sich durch die positive Ergebnisentwicklung in der Effizienz des Zukunftskonzepts „ALNO 2013“ bestätigt. „Bis heute haben wir alle angestrebten Meilensteine vollumfänglich erreicht. Alno befindet sich bei der Umsetzung somit im Plan. Wie die Halbjahresergebnisse zeigen, greift „ALNO 2013″ bereits heute spürbar. Dies zeigt mir, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden, um unser Unternehmen perspektivisch wieder auf einen profitablen und wettbewerbsfähigen Weg zu führen.“

Dank des bislang plangemäß verlaufenden Zukunftskonzepts „ALNO 2013“, der seit einigen Monaten wieder leicht anziehenden konjunkturellen Entwicklung sowie der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2010 sieht der Vorstand der Alno AG dem weiteren Jahresverlauf zuversichtlich entgegen.

In Verbindung mit den im Zuge der Restrukturierung bereits implementierten Prozessverbesserungen und der laufenden Optimierungsprojekte bestätigt das Management daher seine Erwartung, im Geschäftsjahr 2010 das betriebliche Ergebnis vor noch anfallenden Restrukturierungskosten gegenüber 2009 weiter steigern zu können. Voraussetzung dafür ist aus Unternehmenssicht, dass dem Küchenmöbelmarkt in den kommenden Monaten kein zweistelliger Absatzeinbruch gegenüber dem Vorjahr bevorsteht.

Ihren vollständigen Halbjahresbericht wird die Alno AG im Tagesverlauf auf ihrer Internetseite www.alno.de im Bereich Investor Relations zum Download bereitstellen.

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Alno AG lifts operating result in H1 2010

– Consolidated earnings also improve significantly
– To date, all interim targets in „ALNO 2013“ have been reached
– Positive outlook

Düsseldorf, August 31, 2010 – Alno AG, one of the world’s largest manufacturers of fitted kitchens, successfully drove its restructuring process in the first six months of fiscal year 2010. The group was already able to significantly improve its earnings as part of the consistent orientation of all of its divisions to the „ALNO 2013“ concept. EBIT totaled EUR 1.5 million on June 30, 2010, compared to EUR -2.8 million in the previous year. At the same time, consolidated earnings improved substantially in the course of just one year: In absolute terms, the net loss fell from EUR -11.8 million in the first half of 2009 to a current EUR -2.8 million.

Consolidated revenues in the first six months of 2010 totaled EUR 233.7 million. This figure is thus 2.6% lower than the EUR 240.0 million recorded in the first six months of 2009, which is primarily due to the weaker export business. Revenues recorded outside Germany fell by almost eight percent to EUR 66.8 million as a result of the real estate crisis in Southern Europe and the United Kingdom. In contrast, revenues in Germany only fell by around one percent to EUR 166.9 million, although business with low-margin products was consciously discontinued in Germany in order to increase profitability.

In total, three of the four group brands (Wellmann, Impuls and Pino) recorded higher revenues. Revenues for the Alno brand were strategically reduced as part of the repositioning and reorganization of the product range. At the same time, the group succeeded in increasing its income quality and re-acquired several strategic key accounts. The Impuls brand recorded the strongest growth in the period under review, benefiting from the successful test run for its fast-track kitchen. This will be offered as a standard solution in Germany from September 26, 2010. In addition, several customers changed over to Impuls products as part of the changed price policy for the Alno brand, which led to increased demand for the Impuls brand.

The future-oriented milestones achieved in the first six months of the year included the reorganization survey by PricewaterhouseCoopers AG. In March, this survey provided the Alno Group with confirmation that it is capable of turning around and recording profits at a standard level within the industry based on its restructuring activities, some of which are already being implemented. In addition, a reorganization agreement was concluded with banks and main shareholders in April. Two capital increases were also successfully placed in the first six months, and an end-to-end restructuring program for production and administration was launched.

Jörg Deisel, Alno AG’s CEO, believes that the positive earnings growth confirms the efficiency of the „ALNO 2013“ concept. „To date, we have met all of our milestones in full. That means that Alno is right on track. The six-month figures clearly show that ‚ALNO 2013‘ is having a positive effect. And that shows me that we are right on track to bring our company back into the profit zone and back into competition.“

Thanks to the „ALNO 2013“ concept, which has run on schedule to date, the slight improvement in the economy which has been enjoyed for the past few months, and the business growth in the first half of 2010, Alno AG’s Managing Board has a confident view of the remainder of the year.

In connection with the process improvements already implemented as part of the restructuring and the ongoing optimization projects, the management has thus confirmed its forecast of being able to further increase its operating result in 2010 compared to 2009 before the restructuring costs still to be incurred. The company believes that this is conditional upon the market for kitchen furniture not slumping by a double-digit amount in the coming months compared to the previous year.

Alno AG’s full H1 report will be available for downloading on its Website www.alno.de in the Investor Relations section on August 31, 2010.

VIB Vermögen AG steigert Umsatz und Ergebnis im 1. Halbjahr 2010

– Umsatzerlöse um rund 6% auf 25,6 Mio. € verbessert
– EBT von 8,1 Mio. € im Berichtszeitraum erzielt
– FFO je Aktie in Höhe von 0,47 €, NAV je Aktie beträgt 12,23 €
– Prognose für Gesamtjahr 2010 bekräftigt

Neuburg/Donau, 25. August 2010 – Die VIB Vermögen AG, eine auf die Bestandshaltung von Gewerbeimmobilien spezialisierte Gesellschaft, hat im 1. Halbjahr 2010 Umsatz und Ergebnis erneut gesteigert. Gemäß IFRS Rechnungslegung erzielte der VIB-Konzern Umsatzerlöse in Höhe von rund 25,6 Mio. €. Dies stellt eine Verbesserung um rund 6% gegenüber dem Vorjahreswert dar (24,1 Mio. €). Beim Vergleich der Vorjahreszahlen ist zu berücksichtigen, dass durch den erfolgten Börsengang der BHB Brauholding AG das frühere Getränke-Segment zum 30. Juni 2010 als aufgegebener Geschäftsbereich (IFRS 5) ausgewiesen ist.

Unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge von 0,5 Mio. € (Vorjahr 0,7 Mio. €) erwirtschaftete der VIB Konzern betriebliche Erträge in Höhe von 26,1 Mio. € (Vorjahr: 24,8 Mio. €). Nach Abzug der operativen Kosten resultierte im ersten Halbjahr 2010 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 18,0 Mio. €. Die Zinsaufwendungen beliefen sich auf 9,8 Mio. € (Vorjahr 9,6 Mio. €), wodurch der VIB Konzern ein Vorsteuerergebnis (EBT) von 8,1 Mio. € erzielte.

Die Ertragsstärke des Unternehmens kommt insbesondere in den starken Funds from Operations (FFO) in Höhe von 0,47 € in den ersten sechs Monaten zur Geltung. Erfreulich ist weiterhin, dass der NAV je Aktie zum 30. Juni 2010 auf 12,23 € gestiegen ist.

Im Bereich der Ertragsteuern resultierte ein Sondereffekt aus derTochtergesellschaft BBI Immobilien AG. Der hieraus entstandene positive Steuereffekt sowie die latenten Steuern des laufenden Geschäftsjahres und die tatsächlichen Ertragsteuern führten in Summe zu einer positiven Ertragsteuer in Höhe von 2,0 Mio. €. Somit erzielte der VIB Konzern im ersten Halbjahr 2010 ein Konzernergebnis von 10,4 Mio. € (Vorjahr: 6,6 Mio. €). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,57 € (Vorjahr: 0,38 €).

Beim Eigenkapital war vor allem aufgrund des positiven Ergebnisses ein Anstieg um rund 8,5 Mio. € auf 202,1 Mio. € zu verzeichnen (31. Dezember 2009: 193,5 Mio. €). Durch planmäßige Tilgungen reduzierten sich die lang- und kurzfristigen Finanzschulden von 430,0 Mio. € auf 418,0 Mio. €, davon waren zum 30. Juni 2010 359,5 Mio. € bzw. rund 86% langfristig finanziert.

Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung bekräftigt der Vorstandsvorsitzende Ludwig Schlosser die Prognosen für das Gesamtjahr 2010: „Die langfristigen Mietverträge stellen die Grundlage für eine weitere Steigerung von Umsatz und Ergebnis dar. Wir rechnen daher mit Umsatzerlösen von 51 Mio. € und einem EBIT von 37 Mio. € im Geschäftsjahr 2010. Vorbehaltlich möglicher Wertänderungen bei den Immobilien erwarten wir daher ein Vorsteuerergebnis von 17 Mio. €.“

Der vollständige Halbjahresbericht steht auf der Unternehmenswebsite www.vib-ag.de im Bereich Investor Relations zum Download zur Verfügung.

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VIB Vermögen AG increases revenues and earnings in H1 2010

– Revenues up around 6% to € 25.6 million
– EBT of € 8.1 million recorded in H1
– FFO per share of € 0.47, NAV per share amounts to € 12.23
– Forecast for 2010 as a whole confirmed

Neuburg/Danube, August 25, 2010 – VIB Vermögen AG, a company specializing in managing commercial real estate, again increased its revenues and earnings in the first half of 2010. The VIB Group recorded revenues (IFRS) of around € 25.6 million.This figure is thus up around 6% compared to the previous year (€ 24.1 million). When comparing these figures with the previous year, it must be noted that BHB Brauholding AG’s IPO means that the figures from the former Beverages segment are carried as discontinued operations as of June 30, 2010 (IFRS 5).

Taking the other operating income of € 0.5 million into account (previous year: € 0.7 million), the VIB Group recorded operating income of € 26.1 million (previous year: € 24.8 million). After deducting operating costs, EBIT in the first six months of 2010 totaled € 18.0 million. Interest expenses totaled € 9.8 million (previous year: € 9.6 million), and the VIB Group thus recorded earnings before taxes (EBT) of € 8.1 million.

The company’s earnings strength is especially reflected by the strong funds from operations (FFO) of 0.47 € per share in the first six months. It is also pleasing that the NAV improved to € 12.23 per share as of June 30, 2010.

There was an extraordinary effect on income taxes from the subsidiary BBI Immobilien AG. The resulting positive effect on taxes as well as the deferred taxes from the current fiscal year and the actual income taxes resulted in positive income tax of € 2.0 million. The VIB Group thus recorded consolidated earnings of € 10.4 million in the first half of 2010 (previous year: € 6.6 million). This corresponds to earnings per share of € 0.57 (previous year: € 0.38).

Equity increased by around € 8.5 milion to € 202.1 million (December 31, 2009: € 193.5 million), in particular as a result of the positive earnings. Scheduled repayments reduced the non-current and current financial debt from € 430.0 million to € 418.0 million. Of this total, € 359.5 or around 86% was non-current financing as of June 30, 2010.

As a result of the positive business growth, CEO Ludwig Schlosser confirmed the forecast for 2010 as a whole: “Our long-term rental agreements form the foundations for further increasing our revenues and earnings. That’s why we are forecasting revenues of € 51 million and EBIT of € 37 million in fiscal year 2010. Subject to possible changes in the value of our properties, we are thus forecasting pre-tax earnings of € 17 million.”

The full report on the first six months of 2010 can be downloaded from the company’s Web site www.vib-ag.de (Investor Relations).

Technische Analyse BASF: Bricht die Aktie ein?


Zwischen Juli 2009 und April 2010 konnte sich BASF von 27,34 Euro auf 48,81 Euro verbessern bevor die Aktie in eine Abwaertsbewegung einschwaenkte und das 50,0% Retracement bei 38,08 Euro als Unterstuetzung erfolgreich getestet wurde. zwischen Ende Mai und Ende Juni erfolgte dann wieder eine Aufwaertsbewegung, die die vorherigen Hoechstkurse aber nicht mehr erreichen konnte. Seit Juli fallen nun die Hoechstkurse und durch das aktuelle Close unter dem 23,6% Retracement bei 43,74 Euro droht nun ein Einbruch bis an das 38,2% Retracement bei 40,61 Euro. Wenn die Bullen dann dort kein ueberzeugendes Argument liefern koennte sogar eine Top-Bildung auf der langen Ebene drohen und die 35,50 Euro waeren erreichbar. Aktuell tendiere ich bei BASF klar zur Baeren-Fraktion!
Quelle: Analyse BASF