ChartTec

Apr 302012
 

- Umsatzerlöse leicht von 111,8 Mio. € auf 110,9 Mio. € im Konzern zurückgegangen

- EBIT in Höhe von 5,1 Mio. € (Vorjahr: 7,7 Mio. €)

- Bereich Pflege liefert mit 84 Mio. € einen stabilen Segmentumsatz (2010: 83,9 Mio.€)

Berlin, 30. April 2012 – Die Maternus-Kliniken AG konnte das Geschäftsjahr 2011 nicht auf dem erfolgreichen Niveau des Vorjahres abschließen. Das Konzernergebnis hat sich auf einen Jahresfehlbetrag von 1,9 Mio. € (Vorjahresüberschuss: 2,0 Mio. €) reduziert. Grund hierfür ist in erster Linie die schlechte Entwicklung der Bayerwald-Klink in Cham sowie höhere Personalkosten durch den steigenden Fachkräftemangel in der Pflege im vergangenen Jahr. Daneben wurde das Ergebnis analog dem Vorjahr durch bilanzielle Einmaleffekte wie einer weiteren Zuschreibung von 4,0 Mio. € für die Klinikimmobilie Bad Oeynhausen sowie der Erhöhung der Drohverlustrückstellung von 1,2 Mio. € für das Mietausfallrisiko der Klinik in Cham beeinflusst. Auch weitere Einmaleffekte und deutlich erhöhte Instandhaltungsaufwendungen haben sich auf das Ergebnis ausgewirkt.

Die Umsatzerlöse des Konzerns haben sich im Vergleich zum Vorjahr (111,8 Mio. €) leicht auf 110,9 Mio. € verringert. Dementsprechend fiel auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) mit 10,2 Mio. € niedriger als 2010 (12,5 Mio. €) aus. Daraus ergibt sich eine reduzierte EBITDA-Marge von 9,2 Prozent nach 11,2 Prozent im Vorjahr. Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank 2011 um 2,6 Mio. € auf 5,1 Mio. € (2010: 7,7 Mio. €). Nach Berücksichtigung von Ergebnisanteilen anderer Gesellschafter wurde ein Konzernverlust vor Steuern (EBT) in Höhe von -2,0 Mio. € erwirtschaftet. Das EBT sank damit um 2,6 Mio. € im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (0,6 Mio. €). Der Verlust nach Steuern betrug im Jahr 2011 -1,9 Mio. € nach einem Gewinn von 2,0 Mio. € 2010. Auch die Auslastung der Einrichtungen ist im Berichtszeitraum leicht um 2,4 Prozentpunkte auf 78,9 Prozent gesunken. Erneut ist die Verringerung maßgeblich auf die restrukturierungsbedingt rückläufige Auslastung in der Bayerwald-Klinik, Cham im Segment Rehabilitation zurückzuführen.

Trotz einer leicht geringeren Auslastung mit 83,2 Prozent (Vorjahr: 84,0 Prozent) entwickelte sich der Segmentumsatz im Bereich der Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen stabil zum Vorjahr und lag bei 84,0 Mio. € nach 83,9 Mio. € 2010. Dahingegen hat sich das Ergebnis vor Steuern (EBT) und nach Ergebnisanteilen anderer Gesellschafter auf 3,8 Mio. € nach 6,8 Mio. € im Vorjahr reduziert. Dies ist insbesondere auf gestiegene Personalkosten zurückzuführen, da aufgrund des steigenden Fachkräftemangels die Personalknappheit weiter zugenommen hat. So musste an einzelnen Standorten des Unternehmens zusätzlich zur Stammbelegschaft auch qualifiziertes Fremdpersonal eingesetzt werden. Zudem beeinflussten erhöhte Instandhaltungsaufwendungen sowie Einmalkosten aus der SAP-Einführung das Ergebnis.

Einen deutlichen Auslastungsrückgang verzeichnete das Segment Rehabilitation, so lag die Auslastung mit 65,0 Prozent um 7,5 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert mit 72,5 Prozent. Im Geschäftsjahr 2011 ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,0 Mio. € auf 26,9 Mio. € (Vorjahr: 27,9 Mio. €) zurückgegangen. Um 1,6 Mio. € ist der Verlust vor Steuern (EBT) und nach Ergebnisanteilen anderer Gesellschafter auf 0,7 Mio. € (Vorjahresgewinn: 0,9 Mio. €) angestiegen. Die rückläufige Ergebnisentwicklung in diesem Segment ist ausschließlich auf die Erhöhung des operativen Verlustes in der Bayerwald-Klinik in Cham zurückzuführen, der auf 3,4 Mio. € anstieg (Vorjahresverlust: 2,5 Mio. €). Die Maternus-Kliniken erwarten jedoch für das laufende Geschäftsjahr eine wirtschaftliche Erholung der Einrichtung und gehen von einem positiven operativen Ergebnis vor Pachtzahlungen aus. Die Reha-Klinik in Bad Oeynhausen hat sich 2011 hingegen positiv entwickelt: Trotz rückläufiger Auslastung von 483 Patienten auf im Durchschnitt rund 450 Patienten (ohne Begleitpersonen) im Geschäftsjahr 2011 konnte der Umsatz der Klinik durch die deutlich vermehrte Behandlung schwerkranker Patienten auf Vorjahresniveau stabil gehalten werden. Operativ erwirtschaftete der Standort vor konzerninternen Zinsen ein ausgeglichenes Ergebnis.

Dietmar Meng, Vorstandsvorsitzender der Maternus-Kliniken AG, blickt auf das durchwachsene Jahr zurück: „2011 war ein sehr schwieriges Jahr, sowohl für das Segment Pflege als auch für das Segment Reha. Daher sind wir zufrieden, unseren Umsatz nahezu gehalten zu haben. Besonders belastet wurde das Ergebnis durch einen erheblichen Auslastungsrückgang bei unserer Klinik in Cham, der allerdings schon im dritten Quartal des Jahres wieder umgedreht werden konnte. Wir sind davon überzeugt, dass die Klinik künftig ein positives operatives Ergebnis vor Pacht erzielen wird. Mit der konzernweiten SAP-Einführung haben wir zudem einen letzten wichtigen Schritt hinsichtlich der Optimierung und Vereinheitlichung der Administration unseres Leistungsverbunds mit Cura umgesetzt.“ Zudem blickt Dietmar Meng zuversichtlich in die Zukunft: „Für das laufende Jahr 2012 erwarten wir eine Steigerung des EBIT sowie des Umsatzes. Zudem ist es unser Ziel, in beiden Segmenten die Auslastung wieder zu erhöhen. Denn trotz des schwierigen Jahres konnten wir zeigen, dass Maternus auf dem richtigen Weg und somit gut für die Zukunft gerüstet ist.“

Der Geschäftsbericht 2011 des Maternus-Konzerns wird ab dem 30. April 2012 auf der Internetseite www.maternus.de unter der Rubrik ‘Investor Relations’ zum Download zur Verfügung stehen.


Apr 252012
 

- Reiner Brüls wird Nachfolger des bisherigen Finanzvorstands Uwe Bögershausen
- Reibungsloser Wechsel durch einmonatige Übergangsphase sichergestellt

Cloppenburg – Die Derby Cycle AG (ISIN DE000A1H6HN1, WKN A1H6HN), umsatzstärkster Fahrradhersteller in Deutschland, wird bis Ende Mai 2012 den Posten des Finanzvorstands neu besetzen.

Der bisherige Finanzvorstand der Derby Cycle AG, Herr Uwe Bögershausen, wird das Unternehmen auf eigenen Wunsch zum 31. Mai 2012 verlassen. Dies geschieht aus persönlichen Gründen und in beiderseitigem Einvernehmen. Herr Bögershausen wird dem Unternehmen als Berater für alle kapitalmarktrelevanten Fragen weiter zur Verfügung stehen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende, Herr Xeno Grimmelt, dankt Herrn Bögershausen für die bisher geleistete Arbeit: “Wir bedauern das Ausscheiden von Herrn Bögershausen sehr. Für die Derby Cycle AG hat es nach dem erfolgreichen Börsengang im Februar 2011 sowie dem kurz darauf erfolgten Einstieg von Pon als neuem Großaktionär viele Veränderungen gegeben. Herr Bögershausen hat diese Zeit der Veränderung erfolgreich mit gestaltet und die Kapitalmarktausrichtung des Unternehmens sowie die Umsetzung der Akquisitionsstrategie vorangetrieben.”

Herr Reiner Brüls wird die Nachfolge von Herrn Bögershausen als neuer Finanzvorstand zum 2. Mai 2012 antreten und somit einen reibungslosen Übergang sicherstellen. Herr Brüls (51) verfügt über langjährige Erfahrungen im kaufmännischen Bereich und war zuletzt als Finanzvorstand der nicht börsennotierten J. Müller AG, Brake, tätig. Er verfügt über umfassende Erfahrungen in der Führung und Umstrukturierung internationaler Organisationen und hat lange mit Familiengesellschaftern zusammengearbeitet. Aufsichtsratsvorsitzender Xeno Grimmelt: “Wir sind uns sicher, mit Herrn Brüls einen hervorragenden Finanzvorstand für die nun anstehenden Aufgaben im Konzernverbund gefunden zu haben. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen Herrn Brüls viel Erfolg bei der Weiterentwicklung des Unternehmens.”

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- Reiner Brüls will succeed the current CFO Uwe Bögershausen
- Smooth change ensured through one month transition phase

Cloppenburg – Derby Cycle AG (ISIN DE000A1H6HN1, WKN A1H6HN), Germany’s largest bicycle manufacturer in terms of sales, has newly appointed the post of CFO by the end of May 2012.

The company’s current Chief Financial Officer (CFO), Mr. Uwe Bögershausen, will leave the company at his own request as of May 31, 2012. Mr. Bögershausen is leaving the company for personal reasons, and on an amicable basis. He will continue to be available as a consultant for the company for all matters related to the capital markets.

The Supervisory Board Chairman, Mr. Xeno Grimmelt, would like to thank Mr. Bögershausen for the work that he has contributed to date: “We very much regret that Mr. Bögershausen will leave the company. Derby Cycle AG has experienced many changes following its successful initial public offering in February 2011, and the arrival of Pon as a new major shareholder shortly thereafter. Mr. Bögershausen successfully helped to shape this period of change, and was a driving force behind the company’s capital market orientation and the implementation of its acquisition strategy.”

Mr. Reiner Brüls will succeed Mr. Bögershausen as the company’s new Chief Financial Officer as of May 2, 2012, thereby ensuring a smooth transition. Mr. Brüls (51) has many years of experience in the commercial area, most recently as CFO of the unlisted company J. Müller AG, Brake. He has extensive experience in the management and restructuring of international organisations, and has long worked together with family shareholders. Supervisory Board Chairman Xeno Grimmelt commented as follows: “We are convinced that, with Mr. Brüls, we have found an outstanding CFO for the forthcoming tasks within our Group. We look forward to working with him, and we would like to wish Mr. Brüls every success in the further development of the company.”

Apr 202012
 

München, 20. April 2012 – Die zooplus AG (WKN 511170, ISIN DE0005111702, Börsenkürzel ZO1), Europas führender Internet-Händler für Heimtierprodukte, konnte in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2012 nach vorläufigen Zahlen eine Gesamtleistung in Höhe von 73,4 Mio. EUR erzielen (Vorjahr: 60,6 Mio. EUR). Dies entspricht einer Zunahme gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 21%. Die Gesamtleistung setzt sich zusammen aus Umsatzerlösen in Höhe von 70,2 Mio. EUR (Vorjahr: 56,3 Mio. EUR und damit um 25% gesteigert) und sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 3,2 Mio. EUR (Vorjahr: 4,3 Mio. EUR). Die höhere Vergleichsbasis des ersten Quartals 2011 bei den sonstigen betrieblichen Erträgen ist auf positive Einmaleffekte zurückzuführen.

Florian Seubert, Finanzvorstand der zooplus AG, zeigte sich sehr zufrieden mit der Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2012: “Mit Blick auf das Gesamtjahr 2012 sind wir sicher, unsere gesteckten Ziele zu erreichen. E-Commerce gewinnt im Segment Heimtierbedarf europaweit nach wie vor stark an Momentum. Dies wollen wir für die weitere Steigerung des Umsatzes und den Ausbau unserer Position als europäischer Marktführer nutzen.”

Ihren vollständigen Bericht für das erste Quartal 2012 wird die zooplus AG am 21. Mai 2012 veröffentlichen und auf der Internetseite www.zooplus.de im Bereich “Investor Relations” zum Download zur Verfügung stellen.

Apr 182012
 

Hannover, 17. April 2012 – Delticom (WKN 514680, ISIN DE0005146807, Börsenkürzel DEX), Europas führender Internet-Reifenhändler, gibt heute vorläufige Zahlen für das erste Quartal 2012 bekannt. Während der Umsatz mit 85,5 Mio. € auf Vorjahresniveau lag (Q1’11: 85,4 Mio. €), ging das EBIT von 5,9 Mio. € auf 3,4 Mio. € zurück.

Das Geschäft der Delticom wurde im ersten Quartal durch unvorteilhafte Wetterbedingungen belastet. Im Vergleich zum Vorjahr blieb der Verkauf von Winterreifen mangels Schnee marktweit hinter den Erwartungen zurück. Hinzu kam, dass es vor Ostern für einen guten Start in die Umrüstsaison zu kalt war.

Die im ersten Quartal erzielte Bruttomarge konnte mit 25,8% zwar auf Vorjahresniveau gehalten werden (Q1’11: 25,9%), das operative Ergebnis fiel im Vorjahresvergleich jedoch niedriger aus. Dies lag einerseits an der schwächeren Nachfrage, andererseits an den planmäßig höheren Aufwendungen für das Mitte des letzten Jahres eröffnete Großlager.

Wetterbedingte Verschiebungseffekte sind im Reifenhandel nicht unüblich. Das Management geht davon aus, dass sich das Geschäft mit Sommerreifen im weiteren Verlauf des zweiten, umsatzstärkeren Quartals normalisieren wird. Für das Gesamtjahr plant Delticom daher unverändert mit einem Umsatz- und Ergebnisplus von 10% gegenüber Vorjahr.

Gemäß Finanzkalender wird Delticom AG am kommenden Donnerstag auf www.delti.com weitere vorläufige Zahlen zum Q1 veröffentlichen.

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Delticom AG: Q1 profitable but below plan

Hanover, 17 April 2012 – Delticom (German Securities Code WKN 514680, ISIN DE0005146807, stock market symbol DEX), Europe’s leading online tyre dealer, released preliminary figures for the first quarter 2012 today. While revenues came in flat year-on-year (Q1 12: € 85.5 million, Q1 11: € 85.4 million), EBIT fell to € 3.4 million (Q1 11: € 5.9 million).

Due to unfavourable weather conditions in the first quarter, Delticom’s business developed below plan. At the beginning of the year market-wide demand for winter tyres was depressed by a lack of snowfall. Additionally, temperatures ahead of the Easter holiday were too low for a good start into the summer season.

With 25.8% the Q1 gross margin was kept at prior-year levels (Q1 11: 25.9%). EBIT came in € 2.5 million lower, though, partly because of the weaker demand but also due to higher expenses for the new warehouse opened in May 2011.

In the tyre business seasonal effects are not uncommon. Management expects demand to normalise in the upcoming weeks. As the bulk of the summer tyres are sold in the second quarter, guidance for the full year remains unchanged at 10% growth in revenues and earnings.

Delticom will publish further Q1 preliminary figures on Thursday, April 19th on its website www.delti.com.

Apr 182012
 

- Umsatzerlöse auf 52,4 Mio. € gesteigert, EBIT bei 38,5 Mio. €, EBT bei 19,0 Mio. €
- LTV-Quote deutlich auf 57,6 % verbessert (2010: 64,2 %)
- Neuinvestitionen führen 2012 zu einer deutlichen Erhöhung der Umsatzerlöse und des Vorsteuerergebnisses

Neuburg/Donau, 18. April 2012 – Die VIB Vermögen AG, eine auf Bestandshaltung von Gewerbeimmobilien spezialisierte Gesellschaft, hat ihre endgültigen Geschäftszahlen 2011 vorgelegt. Unverändert zu den vorläufigen Zahlen haben sich die Umsätze nach IFRS-Rechnungslegung gegenüber 2010 von 51,8 Mio. € auf 52,4 Mio. € erhöht. EBIT und EBT konnten überproportional auf 38,5 Mio. € (2010: 35,4 Mio. €) bzw. 19,0 Mio. € (2010: 12,8 Mio. €) gesteigert werden. Die Bilanzsumme ist aufgrund des Mittelzuflusses aus der Kapitalerhöhung im Geschäftsjahr 2011 auf 686,8 Mio. € deutlich angewachsen (Vorjahr: 657,2 Mio. €). Die Eigenkapitalquote liegt bei 35,1 %, die LTV-Quote ist von 64,2 % auf 57,6 % gesunken.

Die für den VIB-Konzern wichtige Kenngröße Funds from Operations (FFO) als Gradmesser für die operativen Mittelzuflüsse aus dem Immobiliengeschäft betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 0,95 € je Aktie (Vorjahr: 0,97 €). Die hohe Werthaltigkeit des Bestandsportfolios wird durch den Net Asset Value (NAV) in Höhe von 12,22 € je Aktie verdeutlicht (Vorjahr: 12,36 €). Der leichte Rückgang bei beiden Kennzahlen im Vergleich zum Vorjahresstichtag ist auf einen geringfügigen Verwässerungseffekt im Zuge der erfolgreich durchgeführten Kapitalerhöhung im Juni 2011 zurückzuführen.

An der insgesamt sehr erfreulichen Geschäftsentwicklung will das Unternehmen auch die Aktionäre teilhaben lassen und schlägt der am 4. Juli 2012 stattfindenden Hauptversammlung eine attraktive Dividende in Höhe von 0,35 € je Aktie vor, was eine Steigerung um 16,7 % zur Vorjahresdividende (0,30 € je Aktie) bedeutet. Beim derzeitigen Kursniveau entspricht dies einer Dividendenrendite von 4,6 %. Damit stellt die Aktie der VIB Vermögen AG im derzeitigen Marktumfeld ein rentables Investment dar.

Ludwig Schlosser, Vorstandsvorsitzender der VIB Vermögen AG, betont die positiven Auswirkungen der starken Investitionstätigkeit im vergangenen Jahr: “Die Mittel aus der Kapitalerhöhung haben wir vollständig investiert. Die getätigten Neuinvestitionen werden im laufenden Jahr zu einer deutlichen Zunahme der Umsatzerlöse auf mindestens 56,5 bis 57,5 Mio. € und des Vorsteuerergebnisses auf etwa 21,5 bis 22,5 Mio. € führen. Auch für 2012 sehen wir Spielraum für weitere zielgerichtete Investitionen.” Der für den Bereich Immobilien zuständige Vorstand der VIB Vermögen AG, Peter Schropp, hebt zudem die Qualität des Immobilienportfolios hervor: “Eine Leerstandsquote von lediglich 1,4 % beweist die hohe Attraktivität unseres Immobilienbestands und ist Folge der sehr großen Erfahrung, die die VIB Vermögen AG im regionalen Immobilienmarkt hat.”

Der Geschäftsbericht mit dem vollständigen Konzernabschluss der VIB Vermögen AG für das Jahr 2011 ist seit heute im Internet unter www.vib-ag.de abrufbar.

Apr 042012
 

- Windpark “Kemberg II komplett errichtet und in Betrieb
- Fünf Windenergieanlagen mit 10 Megawatt Nennleistung installiert
- Die PNE WIND AG hat den Windpark “Kemberg II” mit fünf Windenergieanlagen und einer Leistung von 10 Megawatt an die EnBW Energie Baden-Württemberg AG veräußert. Die PNE WIND AG hat den Windpark “Kemberg II” in Sachsen-Anhalt fertig gestellt, in Betrieb genommen und nun an den Käufer, die EnBW Erneuerbare Energien GmbH, übergeben. In diesem Windpark wurden fünf Windenergieanlagen vom Typ Vestas V90 mit einer Nennleistung von insgesamt 10 Megawatt und einer Gesamthöhe von 150 Metern errichtet und bereits in Betrieb genommen. Die PNE WIND AG wird weiterhin bei der Betriebsführung von “Kemberg II” unterstützen. Der Windpark “Kemberg II” ersetzt fünf Windenergieanlagen, die außer Betrieb genommen wurden. Damit handelt es sich bei diesem Projekt um ein Repowering – also den Ersatz älterer Windenergieanlagen durch modernere und leistungsfähigere. Durch diese Anlagen wird außerdem das große Windfeld Kemberg arrondiert, freie Flächen im bestehenden Eignungsgebiet werden besetzt. Die im Windpark “Kemberg II” errichteten Windenergieanlagen können den jährlichen Strombedarf von rund 6.300 durchschnittlichen Privathaushalten decken. Gleichzeitig leisten die Anlagen einen signifikanten Beitrag zum Umweltschutz, da durch die umweltfreundliche Stromerzeugung aus dem Wind jährlich mehr als 17.000 Tonnen Kohlendioxid und andere Schadstoffe vermieden werden. Stefan Thiele, Sprecher der Geschäftsführung der EnBW Erneuerbare Energien GmbH betonte: “Die EnBW hat ihr Onshore-Portfolio in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut und mit den Anlagen in Kemberg nun mehr als versechsfacht. Für unsere auch weiterhin ehrgeizigen Wachstumsziele ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Projektentwicklern ein wichtiger Baustein, auf den wir beim weiteren Ausbau auch künftig setzen werden.” Martin Billhardt, Vorstandsvorsitzender der PNE WIND AG, kommentiert: “Mit der Fertigstellung des Windparks Kemberg II haben wir eines unserer zahlreichen Projekte in Deutschland abgeschlossen. Damit wurde zum wiederholten Mal auch ein Repowering-Projekt erfolgreich realisiert. Auf diesem Weg werden wir kontinuierlich weitergehen und auch die Windpark-Projekte im Ausland sowie unsere Windparks auf See, die Offshore-Projekte, zügig voran bringen.”

PNE WIND AG sells the “Kemberg II” wind farm to EnBW Energie Baden-Württemberg – “Kemberg II” wind farm fully constructed and operational – Five wind energy systems with a nominal output of 10 MW installed Karlsruhe/Cuxhaven, 4. April 2012 – PNE WIND AG sold the “Kemberg II” wind farm with five wind energy systems with a nominal output of 10 MW to EnBW Energie Baden-Württemberg. The wind farm project developer, PNE WIND AG has completed the construction of the “Kemberg II” wind farm in Saxony-Anhalt. Five Vestas V90 wind energy systems with a nominal output totalling 10 MW and an overall height of 150 metres have been constructed and are already in operation. After commissioning, the wind farm can therefore be handed over in turnkey condition to the purchaser, EnBW Erneuerbare Energien GmbH. PNE WIND AG will continue to be responsible for the technical and commercial operation of “Kemberg II”. The “Kemberg II” wind farm replaces five wind energy systems, which had been decommissioned. This makes it a repowering project – i.e. a replacement of older wind energy systems by more modern and more efficient ones. In addition, this project rationalises the large Kemberg wind field by occupying free space in the existing suitable planning area. The wind energy systems constructed in the “Kemberg II” wind farm can satisfy the annual electricity requirements of about 6,300 average private households. At the same time, the systems make a significant contribution to the protection of the environment because environmentally friendly production of electricity from wind saves over 17,000 tons of carbon dioxide and other harmful substances annually. Stefan Thiele, Spokesperson for the Managing Board of EnBW Erneuerbare Energien GmbH highlighted: “ENBW has continually expanded its onshore wind portfolio over the past few years and with the completion of the Kemberg project our portfolio is now six times bigger today. We will continue to view our partnerships with project developers as a key ingredient to achieve our ambitious growth targets.” Martin Billhardt, Chairman of the Board of Directors of PNE WIND AG, comments: “With the completion of the Kemberg II wind farm we have realised one of our many projects in Germany. Once again we have successfully completed another repowering project. We will continue to follow this path and also drive forward our foreign and offshore wind farm projects rapidly.”

Sep 252011
 

Anlagemünzen werden bei vielen Sparern immer beliebter. Der Grund hierfür sind natürlich zum einen die wunderbaren Motive, die diese Münzen aufweisen, zum anderen profitieren Sammler derzeit aber auch sehr stark von den steigenden Edelmetallkursen. Vor allem der Goldpreis hat sich seit dem Ausbruch der Finanzkrise deutlich nach oben entwickelt, so dass auch der Wert der Münzen steigt. Letztlich bieten Goldmünzen aber auch einen Schutz vor drohender Inflation und kann somit als wertbeständige Anlage bezeichnet werden. Trotz möglicher Kursschwankungen der Edelmetallpreise sind Münzen als langfristige Anlagemöglichkeit sehr beliebt, auch als Geschenke für Kinder und Enkel werden immer häufiger Anlagemünzen genutzt.
Goldmünzen können sowohl bei der Bank als auch im Internet erworben werden. Die Kosten der Münzen richten sich dabei zum einen nach dem Preis des jeweils verwendeten Metalls, zum anderen aber auch nach der Art der jeweiligen Münze.
Eine der bekanntesten und beliebtesten Goldmünzen der Welt ist der Krügerrand (genauer eigentlich Krugerrand) aus Südafrika. Er wurde nach Paul Kruger, einem wichtigen General und auch Naturschützer, der nicht nur dem Krügerrand, sondern auch dem Krüger Nationalpark seinen Namen gab, benannt. Daher ist Paul Kruger auch auf der Vorderseite der Münze zu finden, die Rückseite ziert eine Springbock-Antilope. Die offizielle Prägung des Krügerrand besteht aus Gold mit einem 916er Feingehalt, worauf beim Kauf geachtet werden sollte, denn auf dem Markt finden sich auch nicht wenige Nachprägungen mit anderen Feingehalten.
Bereits seit 1967 wird der Krügerrand ausgegeben und ist noch heute Zahlungsmittel in Südafrika. Dabei weist die Münze jedoch keinen definierten Nennwert aus, vielmehr wird der Preis täglich anhand des aktuellen Goldpreises festgelegt. Der Krügerrand hat dabei den Vorteil, dass auf den eigentlichen Goldpreis nur geringe Aufschläge erhoben werden, die durchschnittlich bei nur 5% liegen.
Der Krügerrand kann in verschiedenen Größen erworben werden. Die kleinste Münze ist dabei die 1/10 Unze, die wichtigste Münze ist jedoch der Krügerrand mit einer Unze Feingoldgehalt.

Apr 122011
 

Frankfurt, 12. April 2011 – Der Aufsichtsrat der Opera One AG hat Volker Lemke mit Wirkung zum 1. Mai 2011 zum Finanzvorstand der Gesellschaft berufen.

Lemke wird als Finanzvorstand auch die Bereiche Investor Relations und Public Relations betreuen sowie die Positionierung des Unternehmens am Kapitalmarkt als Projektentwickler von Wohnimmobilien in Frankfurt/Main verantworten. Gemeinsam mit Ralph Jerey (CEO) und Jan Stahmer (COO) wird er somit die weitere Unternehmensentwicklung der Opera One AG gestalten. Insgesamt zeichnet sich der Vorstand damit durch drei langfristig orientierte und unternehmerisch denkende Persönlichkeiten mit ausgeprägter und langjähriger Expertise sowohl im Kapitalmarkt als auch im Immobiliengeschäft aus.

Volker Lemke war in den vergangenen drei Jahren bei dem SDAX-notierten Immobilienunternehmen Colonia Real Estate AG als Finanzvorstand tätig und verfügt über ausgeprägte Kontakte zu Investoren und Analysten. Zudem betreute der ausgebildete Steuerberater Immobilienunternehmen sämtlicher Rechtsformen. Auch war er bereits bei börsennotierten Immobilienunternehmen, unter anderem der Deutschen Real Estate AG, als CFO für die Bereiche Finanzen und Steuern zuständig.

Unternehmensprofil

Die Opera One AG ist ein Projektentwickler, der sich auf die Akquisition, die Entwicklung und den Vertrieb von Wohnimmobilien spezialisiert hat. Investitionsschwerpunkt ist der Innenstadtbereich von Frankfurt am Main, insbesondere der Umkreis von ca. 3 km rund um die alte Oper im begehrten Innenstadtzentrum. Hierzu zählen unter anderem die beliebten Stadtteile Westend, Nordend, Holzhausenviertel, Sachsenhausen und das Europaviertel. Akquiriert werden vor allem bestehende Wohn- und Büroimmobilien, die ein Erweiterungs- und Umnutzungspotential aufweisen. Das projektbezogene Investitionsvolumen beläuft sich durchschnittlich auf rund 15 Mio. bis 25 Mio. Euro. Die erworbenen Liegenschaften werden auf Basis moderner, hochwertiger Wohnkonzepte unter den Nachhaltigkeitsschwerpunkten Wohnqualität, Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz realisiert und anschließen verkauft. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Entwicklung exklusiver Wohnturmresidenzen, das sogenannte Business Wohnen.

Voraussichtlich im Jahresverlauf 2011 wird die Gesellschaft im exklusiven Bankenviertel, dem Westend, ein erworbenes Business-Wohnimmobilienprojekt fertig stellen und veräußern. Das Wohncarree, welches Suiten, Wohnungen und Penthäuser enthält, erstreckt sich über die Mendelssohnstraße sowie die Bockenheimer Landstraße bis zur Arndstraße.

Langfristiges Ziel der Opera One AG ist es, sich in Frankfurt am Main als führendes Projektentwicklerunternehmen hochwertiger Wohnimmobilien zu etablieren. Dies soll auch in Form von Beteiligungen (Joint Ventures) an Projekten anderer Entwickler ermöglicht werden. Das Management der Opera One AG entwickelte und realisierte in den letzten 15 Jahren entsprechende Immobilien in den Frankfurter Spitzenlagen. Auf Basis eines breiten etablierten Netzwerks, unter anderem zu Stadtplanung, Investoren, Projektentwicklern und weiteren relevanten Marktteilnehmen, hat das Unternehmen eine Projektpipeline im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Volumen erschlossen. Realisiert werden soll dies durch eine reine Eigenkapitalfinanzierung der Opera One AG.

Mrz 292011
 

London, 29. März 2011 – GoldMoney, einer der weltweit größten Anbieter physischer Edelmetalle für Anleger, hat die Qualitätsprüfung aller für Kunden in London, Zürich und Hongkong gelagerten Goldbarren erfolgreich abgeschlossen. Dies kennzeichnet die Einführung des GoldMoney Standards, welcher Kunden noch mehr Sicherheit bietet.

Im Rahmen des GoldMoney Standards wird seit Oktober 2010 Ultraschalltechnologie eingesetzt, um die Qualität der für Kunden gelagerten Edelmetalle zu überprüfen. Weist das Ultraschallbild darauf hin, dass ein Barren Fremdstoffe enthalten könnte, wird dieser auf Kosten von GoldMoney eingeschmolzen, untersucht und neu gegossen. Nur zehn von 1.377 gelagerten Goldbarren wiesen ein unklares Ultraschallbild auf. Die Untersuchungen nach dem Einschmelzvorgang ergaben, dass der Goldgehalt den Vorgaben entsprach, so dass diese Barren neu gegossen wurden. Mit dem GoldMoney Standard ist das Unternehmen erneut Vorreiter bei der Etablierung der höchsten Qualitätsstandards für Kunden.

Geoff Turk, CEO von GoldMoney: “GoldMoney ist ein innovatives Unternehmen, das seinen Kunden den besten Service bietet. Die Qualität der Edelmetalle, die wir für Kunden lagern, hat oberste Priorität. Mit den Ultraschalltests haben wir eine zusätzliche unabhängige Prüfung implementiert, die gewährleistet, dass unsere Integritätskette effizient und sicher ist. Das Vertrauen unserer Kunden in unsere Produkte und Dienstleistungen liegt uns sehr am Herzen. Wir sind zuversichtlich, dass diese neue Sicherheitsmaßnahme als Teil des GoldMoney Standards die hohen Erwartungen unserer Kunden erfüllt.”

Weitere Informationen sowie ein Film zur Ultraschallprüfung sind unter http://www.goldmoney.com/de verfügbar.

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GoldMoney completes “GoldMoney Standard” testing

London, 29 March 2011 – GoldMoney, one of the world’s largest providers of physical bullion for investors, has completed testing of all the gold bars stored for customers in London, Zurich and Hong Kong. This marks the advent of the GoldMoney Standard, which now offers every customer added safety assurances.

Since October 2010, GoldMoney has utilised ultrasound technology to check the quality of customers’ precious metals for the GoldMoney Standard. If the scan shows that the bullion bar might contain foreign material, at GoldMoney’s expense the bar is melted down, assessed and recast. Only ten of the 1,377 stored gold bars failed the ultrasound test and were recast. Therefore, with the GoldMoney Standard, the company has once again taken the lead in establishing the highest quality standards for customers.

Geoff Turk, CEO of GoldMoney, said: “GoldMoney is an innovative company whose objective is to offer the best service to its customers. The quality of the precious metals bought by and stored for our customers is a top priority. By introducing this ultrasound test, we have included yet another independent check to make sure our chain of integrity is efficient and safe. We value the trust our customers place in us, and are therefore pleased to add these new security measures in the GoldMoney Standard to ensure we meet our customers’ high expectations.”

More information and a video on ultrasound testing are available at http://www.goldmoney.com.

Mrz 232011
 

Hannover, 23. März 2011 – Für Delticom (WKN 514680, ISIN DE0005146807, Börsenkürzel DEX), Europas führenden Internet-Reifenhändler, war 2010 ein überaus erfolgreiches Jahr. Gemäß des heute veröffentlichten Geschäftsberichts wurde der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 34,8% auf 419,6 Mio. Euro und das EBIT um 60,1% auf 47,1 Mio. Euro gesteigert. Mit einer EBIT-Marge von 11,2% hat sich die Profitabilität erneut verbessert. Das Ergebnis je Aktie legte um 59,4% auf 2,72 Euro zu. Wie in den Jahren zuvor werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vorschlagen, den Gewinn an die Aktionäre voll auszuschütten.

Q4’10: knappes Angebot, hohe Preise

Maßgeblichen Anteil an der positiven Geschäftsentwicklung hatte das außergewöhnlich vorteilhafte Winterwetter im Schlussquartal. Heftige Schneefälle beeinträchtigten vielerorts den Verkehr, insbesondere in solchen Ländern, in denen der Winter typischerweise eher mild ausfällt. In Deutschland wurde die Reifennachfrage zusätzlich durch die Neuregelung der Winterreifenpflicht angeheizt. Diese erhöhte Nachfrage traf auf ein verknapptes Warenangebot, da die Reifenhersteller die Produktion nach rezessionsbedingten Kapazitätsanpassungen erst vergleichsweise spät hochfahren konnten. In diesem Marktumfeld stiegen die Verkaufspreise europaweit überdurchschnittlich an. Die positiven Mengen- und Preiseffekte führten im Schlussquartal zu einem Umsatz von 162,6 Mio. Euro – eine Steigerung um 48,2% gegenüber dem Vorjahreswert von 109,7 Mio. Euro.

Im Ergebnis war die im Q4’10 erzielte EBIT-Marge von 15,0% nochmals deutlich höher als die des bereits ungewöhnlich erfolgreichen Vorjahrs (Q4’09: 13,4%). Zwar werden auch zukünftig die Vorteile unseres Geschäftsmodells mit vorteilhaftem Wetter und positiven gesetzlichen Regelungen zusammen wirken, jedoch werden sich diese Effekte nicht notwendigerweise immer so zu unseren Gunsten verstärken wie im letzten Jahr.

Das Geschäftsjahr 2010

Umsatz
Über das Gesamtjahr hinweg entwickelten sich die Verkaufspreise vorteilhaft, der Mix blieb stabil und die Mengenentwicklung war gut. Insgesamt erzielte Delticom Umsätze in Höhe von 419,6 Mio. Euro, ein Plus von 34,8% gegenüber dem Vorjahreswert von 311,3 Mio. Euro. Der Umsatz im Geschäftsbereich E-Commerce legte im Vorjahresvergleich um 36,2% von 296,5 Mio. Euro auf 403,7 Mio. Euro zu. Im Geschäftsbereich Großhandel stieg der Umsatz um 7,6%. Er betrug 15,9 Mio. Euro, nach einem Vorjahresumsatz von 14,8 Mio. Euro. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen 2010 mit dem Umsatz um 33,3% auf 5,8 Mio. Euro (Vorjahr: 4,3 Mio. Euro).

Rohertrag
Der Materialaufwand betrug im Berichtszeitraum 300,7 Mio. Euro nach 225,8 Mio. Euro in 2009 (+33,2%). In einem Umfeld steigender Einkaufspreise konnte Delticom durch frühzeitige Warenbeschaffung den Preisauftrieb zumindest teilweise abmildern. Dank des höheren Einkaufsvolumens profitierte Delticom auch von Skaleneffekten im Einkauf. Delticom hat 2010 darüber hinaus planmäßig einen größeren Anteil am Gesamtumsatz mit eigener Lagerware erzielt als im Jahr zuvor. Hierdurch konnte die Nachfrage auch in Spitzenzeiten zu guten Margen bedient werden. Im Ergebnis verbesserte sich der Rohertrag im Berichtszeitraum gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert um 38,9% von 89,8 Mio. Euro auf 124,7 Mio. Euro. Die Rohertragsmarge (als Verhältnis von Rohertrag zu Gesamtleistung) hat sich damit von 28,5% auf 29,3% verbessert.

Personalaufwand
Aufgrund der effizienten betrieblichen Abläufe konnte die Anzahl der Mitarbeiter 2010 trotz des gestiegenen Transaktionsvolumens weiterhin niedrig gehalten werden: Im Berichtszeitraum beschäftige das Unternehmen im Durchschnitt 101 Mitarbeiter (2009: 87). Der Personalaufwand belief sich auf 6,8 Mio. Euro (Vorjahr: 5,8 Mio. Euro). Die Personalaufwandsquote (Verhältnis von Personalaufwand zu Umsatzerlösen) in Höhe von 1,6% ist im Berichtszeitraum gegenüber Vorjahr leicht gesunken (2009: 1,9%).

Sonstige betriebliche Aufwendungen
Insgesamt stiegen im abgelaufenen Geschäftsjahr die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum von 53,5 Mio. Euro um 16,0 Mio. Euro oder 29,8% auf 69,5 Mio. Euro.

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die Transportkosten die größte Einzelposition. Delticom lässt die verkauften Reifen von den Lagerstandorten abholen und zu den Kunden oder Montagepartnern liefern. Mit dem höheren Geschäftsvolumen erhöhten sich im Berichtszeitraum daher auch die Transportkosten von 26,8 Mio. Euro um 28,8% auf 34,5 Mio. Euro. Der Anteil der Transportkosten am Umsatz hat sich von 8,6% auf 8,2% verringert. Grund hierfür war der Preiseffekt im Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr, insbesondere im Schlussquartal. Zusätzlich wirkten Skaleneffekte aus der zentralisierten Lagerinfrastruktur kostendämpfend.

Der Marketingaufwand betrug 9,0 Mio. Euro, nach 7,7 Mio. Euro für 2009. Dies entspricht einer Quote von 2,1% vom Umsatz, nach 2,5% im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Einer der Gründe hierfür war sicherlich der schneereiche Winter, der sicherheitsbewussten Autofahrern auch ohne viel Werbung die Bedeutung einer adäquaten Bereifung vor Augen führte. Kostendämpfend wirkte zudem, dass sich in den vergangenen Jahren die Anzahl der Bestandskunden kontinuierlich erhöht hat.

Abschreibungen
Im Zuge des schrittweisen Ausbaus der Lagerkapazität und der dafür notwendigen Ausstattungsinvestitionen stiegen die planmäßigen Abschreibungen von 1,0 Mio. Euro in 2009 um 24,8% auf 1,3 Mio. Euro an. Die wertmäßig geringen Abschreibungen zeigen, dass das Geschäft der Delticom nach wie vor wenig kapitalintensiv ist.

Ergebnisentwicklung
Das Konzernergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) verbesserte sich im Berichtszeitraum auf 47,1 Mio. Euro (2009: 29,4 Mio. Euro). Dies entspricht einer Umsatzrendite (EBIT-Marge) von 11,2% (2009: 9,4%). Aufgrund anhaltend geringer Euro-Geldmarktzinsen verharrte das Finanzergebnis auf niedrigem Niveau. Es belief sich auf lediglich 102 Tsd. Euro (2009: 163 Tsd. Euro). Der Ertragsteueraufwand betrug 14,9 Mio. Euro (Vorjahr: 9,3 Mio. Euro). Wie im Vorjahr betrug die Steuerquote 31,6%. Das Konzernergebnis 2010 belief sich auf 32,3 Mio. Euro, nach einem Vorjahreswert von 20,2 Mio. Euro. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 2,72 Euro (unverwässert, 2009: 1,71 Euro), einem Plus von 59,4%.

Cashflow und Liquiditätsentwicklung
Der Cashflow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit betrug im Berichtszeitraum 51,7 Mio. Euro. Der starke Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert von 13,1 Mio. Euro erklärt sich zum Teil aus einer um 11,9 Mio. Euro geringeren Mittelbindung im Net Working Capital. Im Berichtszeitraum hat Delticom 3,4 Mio. Euro in Sachanlagen, 0,8 Mio. Euro in Finanzanlagen und 0,1 Mio. Euro in immaterielle Anlagen investiert. Die Finanz- und Vermögenslage von Delticom ist gesund. Die Gesellschaft verfügt nach wie vor über genügend Liquidität (67,8 Mio. Euro am 31.12.2010, Vorjahr: 40,6 Mio. Euro).

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 03.05.2011 eine gegenüber dem Vorjahr um 60,0% höhere Dividende von 2,72 Euro pro Aktie vorschlagen (Vorjahr: 1,70 Euro).

Ausblick

Ein so gutes Ergebnis legt die Messlatte für das laufende Jahr natürlich besonders hoch. Andererseits darf man nicht erwarten, dass wieder so viele positive Faktoren wie 2010 zusammenkommen werden. Die deutsche Winterreifenpflicht wird in diesem Jahr eine geringere Rolle spielen. Ob der kommende Winter nochmals ähnlich schneereich wird wie der letzte, bleibt abzuwarten. Allerdings rechnen Experten damit, dass Reifen auch in diesem Jahr wieder knapp werden. Viele Reifenhersteller haben bereits ihre Preise erhöht. Allgemein wird erwartet, dass die zweite Jahreshälfte im Vergleich zum Vorjahr für den europäischen Reifenhandel schwächer ausfallen wird.

Wie sich die Zerstörungen in Japan in den nächsten Monaten auf die Reifenlieferkette auswirken werden, können selbst Experten derzeit nicht einschätzen. Zwar ist Delticom nicht in Japan tätig, allerdings können indirekte Effekte in Folge der dortigen Probleme auch für die europäische Reifenbranche nicht ausgeschlossen werden.

Unabhängig von diesen kurzfristigen Entwicklungen ist allerdings im Reifenhandel der Anteil online verkaufter Reifen noch vergleichsweise gering. Mehr und mehr Autofahrer kommen ins Internet und suchen nach günstigen Angeboten, und immer mehr werden ihre Reifen bei uns kaufen. Für 2011 rechnet Delticom trotz der außergewöhnlich starken Vorjahresbasis mit einem Umsatzplus von etwa 10% – eine ambitionierte, aber erreichbare Zielvorgabe.

Für die Schätzung zukünftiger EBIT-Margen richtet sich das Management an einer längerfristigen Entwicklung aus. Für das laufende Jahr wird folglich erwartet, dass die EBIT-Marge gegenüber 2010 um etwa einen Prozentpunkt auf ein normaleres Maß zurück gehen wird. Dennoch könnte aus heutiger Sicht das Ergebnis je Aktie bei gutem Geschäftsverlauf durchaus die Höhe des Vorjahres erreichen.

Der vollständige Bericht für das Geschäftsjahr 2010 steht auf der Internetseite www.delti.com im Bereich “Investor Relations” zum Download zur Verfügung.

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Delticom publishes Annual Report 2010

Hanover, 23 March 2011 – For Delticom (German Securities Code (WKN) 514680, ISIN DE0005146807, stock market symbol DEX), Europe’s leading online tyre dealer, 2010 was an extremely successful year. According to the annual report released today, revenues in the fiscal year increased by 34.8% to EUR 419.6 million and EBIT by 60.1% to EUR 47.1 million. With an EBIT margin of 11.2% the profitability has improved once again. Earnings per share grew 59.4% to EUR 2.72. As in previous years, the Management Board and the Supervisory Board will propose to fully distribute the net income to shareholders.

Q410: Scarce supply, high prices.

The prime reason for the positive business development was the unusually favourable winter weather in the closing quarter. Heavy snowfalls caused serious traffic delays, especially in countries where the winter is usually quite mild. The surge in demand was intensified by new regulations in Germany, making winter tyres mandatory. At the same time tyre supply fell substantially short of demand, because tyre manufactures had ramped up their production only relatively late in the aftermath of the recession. As a result, winter tyre prices increased starkly across Europe, driven by market-wide scarcity. In the closing quarter, revenues climbed owing to positive volume and price effects to EUR 162.6 million – a plus of 48.2% year-on-year over previous year’s value of EUR 109.7 million.

As a result, the EBIT margin in Q410 was with 15.0% again higher than in the already very successful prior-year period (Q409: 13.4%). We expect that the built-in advantages of our business model could very well fall in line with favourable weather and supportive regulations in the future as well. It is clear, though, that those factors will not necessarily always build-up in our favour as in 2010.

Fiscal year 2010

Revenues
Over the course of the year, selling price levels developed favourably, the mix was stable and volumes developed well. All in all, Delticom was able to generate revenues of EUR 419.6 million, a plus of 34.8% from prior-year’s EUR 311.3 million. Revenues in the E-Commerce division were up year-on-year by 36.2%, from EUR 296.5 million to EUR 403.7 million. The revenues of the Wholesale division lifted by 7.6% to EUR 15.9 million, after prior-year revenues of EUR 14.8 million. Other operating income increased in 2010 in line with revenues by 33.3% to EUR 5.8 million (previous year: EUR 4.3 million).

Gross profit
The cost of sales increased in the reporting period by 33.2%, from EUR 225.8 million in 2009 to EUR 300.7 million. In an environment of rising purchasing prices, Delticom was to a good extent able to cushion the hikes by early purchasing. Thanks to the increased volume Delticom also benefited from economies of scale in the procurement function. In addition and according to schedule, Delticom generated a greater share of revenues with own inventories, compared to the previous years. This helped to meet the demand even at peak times, at good margins. As a result, the gross profit advanced in the reporting period by 38.9% year-on-year, from EUR 89.8 million to EUR 124.7 million and the gross profit margin (gross profit in relation to total income) progressed from 28.5% to 29.3%.

Personnel expenses
Thanks to the highly efficient operating workflows, the company has been able to keep staff levels low in 2010 despite increasing transaction volumes. In the reporting period on average 101 staff members were employed at Delticom (previous year: 87). Personnel expenses amounted to EUR 6.8 million (previous year: EUR 5.8 million). Compared to the prior-year period, the personnel expenses ratio (staff expenditures as percentage of revenues) decreased slightly from 1.9% to 1.6%.

Other operating expenses
Overall the other operating expenses totalled EUR 69.5 million in the past financial year, an increase of EUR 16.0 million or 29.8% over the prior-year value of EUR 53.5 million.

Among the other operating expenses, transportation costs is the largest line item. Tyres sold online are picked up at the delivery points by parcel services which then transport the tyres to the customers or fitting stations. As business volume increases, so too do these transportation costs, from EUR 26.8 million by +28.8% to EUR 34.5 million. The share of transportation costs against revenues decreased from 8.6% in 2009 to 8.2% in 2010. The reason for this was the significant price effect in the revenues for the last financial year and in the closing quarter in particular. In addition, economies of scale arising from the centralised warehouse infrastructure helped to further drive down costs.

In the reporting period, costs for advertising totalled EUR 9.0 million, after EUR 7.7 million in 2009. This represents a marketing expense ratio (marketing expenses as a percentage of revenues) of 2.1%, after 2.5% in the corresponding period of the previous year. One of the reasons was the snowy winter which clearly illustrated the importance of appropriate tyres to safety-conscious drivers. Costs were also lower due to the fact that the client base has grown continuously over the course of the years.

Depreciation
In line with our gradual warehouse capacity expansion and the parallel investments into warehousing infrastructure, scheduled depreciation rose by 24.8% from EUR 1.0 million in 2009 to EUR 1.3 million. The low absolute level of depreciation underlines the low capital intensity of Delticom’s business.

Earnings performance
Earnings before interest and taxes (EBIT) improved during the reporting period to EUR 47.1 million (2009: EUR 29.4 million). This corresponds to an EBIT margin of 11.2% (2009: 9.4%). The continually low Euro money market rates led to a poor financial result of EUR 102 thousand (2009: EUR 163 thousand). The expenditure for income taxes was EUR 14.9 million (previous year: EUR 9.3 million). The tax rate of 31.6% was unchanged from the previous year. Consolidated net income for 2010 grew from EUR 20.2 million to EUR 32.3 million. This corresponds to earnings per share (EPS) of EUR 2.72 (undiluted, 2009: EUR 1.71), a step-up of 59.4%.

Cash flow and liquidity position
The cash flow from ordinary business activities (operating cash flow) for the period under review was EUR 51.7 million. The strong increase from last year’s EUR 13.1 million was partly due to a significant drop of funds tied up in net working capital by EUR 11.9 million. During the reporting period, Delticom made investments of EUR 3.4 million into property, plant and equipment, EUR 0.8 million into financial assets and EUR 0.1 million into intangible assets. Delticom boasts a healthy financial and assets position. At EUR 67.8 million, our liquidity remains high (previous year: EUR 40.6 million).

At Delticom’s Annual General Meeting on 03.05.2011, the Management Board and the Supervisory Board will propose a dividend of EUR 2.72 per share – an increase of 60.0% compared to the dividend for financial year 2009 of EUR 1.70.

Outlook

Results such as those posted in 2010 have naturally raised expectations for the current year. It would be imprudent to expect the combination of positive factors which were key in driving our 2010 performance to occur again this year. German regulations requiring drivers to fit winter tyres will play a less important role in 2011. That the next winter will experience as much snowfall as last winter remains to be seen. At the same time, shortages of replacement tyres cannot be ruled out. Many tyre manufacturers have already raised their prices as a result. It is expected that the European tyre trade will see a year-over-year decline in the second half of 2011.

At this point, experts are simply unable to assess the potential impact which the destruction in Japan could have on the tyre supply chain. While Delticom does not operate any business in Japan, it is nevertheless possible that the difficulties there could also have indirect consequences on the European tyre trade.

Independent of those short-term developments, the share of online sales in the tyre market continues to be comparatively low. More and more drivers are turning to the Internet in search of lower-priced alternatives, and an increasing number of these will make their tyre purchases in our shops. Despite the exceptionally strong results posted in 2010, Delticom plans an increase in sales volumes of approximately 10% for the current year – an ambitious, but achievable goal.

In calculating future EBIT margins, the management orients themselves to rates of growth more in line with reasonable long-term expectations. Consequently, the forecast for the 2011 EBIT margin is about one percentage point below that which was achieved in 2010. Despite this, the current view is that earnings per share could reach 2010 levels if the current business year unfolds in a positive manner.

The full Annual Report for 2010 can be downloaded from the website www.delti.com within the “Investor Relations” section.