Finanzbericht zum 30 . September 2012

Maternus-Kliniken AG veröffentlicht Konzern-Finanzbericht zum 30. September 2012

– Umsatz nach dem dritten Quartal um 2,9 Prozent auf 85,6 Mio. € gegenüber Vorjahr gestiegen – Deutliche Steigerung der Umsatzerlöse des Segments Rehabilitation um 9,5 Prozent auf 22,2 Mio. € (Vorjahr: 20,2 Mio. €) – Der Konzern bestätigt erneut die Prognose für Umsatz und bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Geschäftsjahr 2012

Berlin, 14. November 2012 – Die Maternus-Kliniken AG konnten in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres den Umsatz um 2,4 Mio. € auf 85,6 Mio. € im Vergleichszeitraum verbessern. Auch nach Abschluss des dritten Quartals bestätigt das Unternehmen daher seine im Geschäftsbericht ausgegebene Prognose für das Jahr 2012. Die Maternus-Kliniken gehen nach wie vor von einem deutlichen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahreswert von 110,9 Mio. € aus. Zudem erwartet der Konzern ein EBIT, das deutlich über dem um Sondereffekte bereinigten Vorjahr von 1,8 Mio. € liegt. Bereits nach den ersten neun Monaten wurde ein bereinigtes EBIT von 2,0 Mio. € im Konzern erreicht.

Innerhalb der Monate Januar bis September 2012 erzielte der Konzern einen Umsatz von 85,6 Mio. €, was eine Steigerung um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr (83,2 Mio. €) darstellt. Zurückzuführen ist die Steigerung insbesondere auf höhere Erlöse im Segment Rehabilitation – analog zu den ersten beiden Quartalen des Jahres. Des Weiteren steigerten die Maternus-Kliniken das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) signifikant um 16,4 Prozent auf 6,6 Mio. € nach 5,7 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 7,7 Prozent (Vorjahr: 6,8 Prozent). Innerhalb der ersten drei Quartale 2012 verbesserte das Unternehmen die Gesamtleistung um 1,9 Mio. € erheblich – alleine auf das dritte Quartal entfielen davon 1,0 Mio. €. Dem gegenüber standen um 1,9 Mio. € gestiegene Personalkosten, aber auch Einsparungen in Höhe von 0,9 Mio. € aus dem Bereich der Material-, Instandhaltungs- und Leasingaufwendungen. Die Abschreibungen des Konzerns sind aufgrund der SAP-Einführung zu Beginn des Jahres um 0,3 Mio. € angestiegen. Daraus ergibt sich ein mit 29,2 Prozent merklich gestiegenes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 2,6 Mio. € nach 2,0 Mio. € im Vorjahr. Das Unternehmen verzeichnete ein Vorsteuerergebnis (EBT, vor Ergebnisanteilen anderer Gesellschafter) von -0,4 Mio. € innerhalb der ersten neun Monate des Jahres 2012 und liegt somit signifikant über dem Vorjahreswert von -1,6 Mio. €. Die Maternus-Kliniken AG hat die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2012 mit einem Fehlbetrag von 2,2 Mio. € abgeschlossen. Der Fehlbetrag verringerte sich aufgrund gestiegener Umsätze um 0,5 Mio. € gegenüber dem Vorjahr (-2,7 Mio. €).

Konstant geblieben ist die Gesamtauslastung der Maternus-Kliniken: Der Konzern verfügt über 4.120 Betten in 23 Einrichtungen. Davon entfallen auf das Segment Pflege 3.143 Betten in 21 Einrichtungen und auf das Segment Rehabilitation 977 Betten in zwei Einrichtungen. Leicht gestiegen gegenüber dem Vorjahr (78,9 Prozent) ist hingegen die Kapazitätsauslastung und erreichte innerhalb der ersten neun Monate 79,1 Prozent.

Im Segment Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen wurde mit 82,7 Prozent eine Auslastung auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahreszeitraum (83,1 Prozent) erzielt. Demnach entwickelte sich der Segmentumsatz mit 63,4 Mio. € nach 63,0 Mio. € im Vorjahr erwartungsgemäß. Das Unternehmen erwirtschaftete hier ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 9,3 Mio. € (2011: 8,9 Mio. €), was einer EBITDA-Marge von 14,7 Prozent nach 14,1 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Gestiegene direkte und indirekte Personalkosten von 0,7 Mio. € wirkten sich auf das Segmentergebnis aus, konnten jedoch durch den Wegfall von Sonderaufwendungen in Höhe von 0,9 Mio. € für Instandhaltung einzelner Standorte des Vorjahres komplett kompensiert werden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 6,8 Mio. € nach 6,4 Mio. € im Vorjahr.

Mit einer Auslastungsquote von 67,7 Prozent im Segment Rehabilitation konnten sich die Maternus-Kliniken um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 65,4 Prozent verbessern. Gegenüber 2012 verbesserten sich zudem die Umsatzerlöse um 9,5 Prozent auf 22,2 Mio. € nach 20,2 Mio. € im Vorjahr. Zurückzuführen ist die Verbesserung zum Einen auf die um 1,2 Mio. € (Vorjahr: 16,1 Mio. €) gestiegenen Erlöse der Maternus-Klinik in Bad Oeynhausen und zum Anderen auf die um rund 12,0 Prozent auf 4,6 Mio. € (2011: 4,1 Mio. €) deutlich gestiegenen Umsatzerlöse aus der Bayerwald-Klinik in Cham. Hinzu kommen weitere 0,2 Mio. € Erlöse aus der neu gegründeten ReCaTec-Servicegesellschaft. Dem gegenüber stiegen die Personalkosten um 1,2 Mio. €, maßgeblich resultierend aus der Neugründung ReCaTec-Servicegesellschaft, aber auch aufgrund des gestiegenen Schweregrades der behandelten Fälle. Das Segmentergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) entwickelte sich innerhalb der ersten drei Quartale 2012 mit 0,9 Mio. € nach -0,5 Mio. € im Vorjahreszeitraum deutlich positiv. Ausschlaggebend hierfür sind vor allem operative Verbesserungen an beiden Standorten. Nach -1,3 Mio. € im Vorjahr erzielte der Maternus-Konzern in den ersten neun Monaten 2012 ein positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 0,1 Mio. €.

Auf die positiven Entwicklungen des Konzerns blickend, kommentiert Götz Leschonsky, Vorstand der Maternus-Kliniken AG, die 9-Monatszahlen: „Besonders ermutigend dabei ist, dass dies in erster Linie auf das Segment Rehabilitation zurückzuführen ist. Hieran ist unser Sorgenkind, die Bayerwald-Klinik in Cham, auch mit beteiligt, schließlich konnten wir die Umsätze am Standort um 12 Prozent steigern“. Leschonsky führt weiter aus: „Insgesamt blicken wir daher zuversichtlich in die Zukunft. Das Jahr 2012 zeigt bisher, dass unsere Restukturierungsmaßnahmen greifen und wir demnach unsere Prognose für das laufende Jahr erneut bestätigen können: Neben einer deutlichen Umsatzsteigerung gehen wir auch von einem verbesserten EBIT gegenüber dem Vorjahr aus. Die aktuellen Zahlen belegen das: Nach den ersten neun Monaten 2012 konnten wir das EBIT von 2,0 Mio. € im Vorjahr auf 2,6 Mio. € steigern. Nach Bereinigung von Sondereffekten belief sich das EBIT im vergangenen Berichtszeitraum auf 1,6 Mio. € und ergibt 2,0 Mio. € nach einer Verbesserung im laufenden Jahr um 0,4 Mio. €.“

Der Konzernfinanzbericht zum 30. September 2012 der Maternus-Kliniken AG steht seit heute auf der Internetseite www.maternus.de unter der Rubrik ‚Investor Relations‘ zum Download zur Verfügung.


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