YOUNIQ AG veröffentlicht Geschäftszahlen für das erste Quartal 2012

– Operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von 1,4 Mio. EUR erzielt
– Konzernergebnis positiv
– Übergang der Projekte Karlsruhe und Greifswald an MPC-Fonds

Frankfurt am Main, 15. Mai 2012 – Die YOUNIQ AG konnte im ersten Quartal 2012 eine positive Geschäftsentwicklung verzeichnen, die sich in der Ertrags- und Ergebnisentwicklung widerspiegelte. So konnte das Ergebnis aus der Marktbewertung der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien signifikant auf knapp 2,0 Mio. EUR (Vorjahr: 0,65 Mio. EUR) gesteigert werden. Hierzu trugen im Wesentlichen planmäßige Baufortschritte bei den Projekten im Geschäftsbereich „Studentisches Wohnen“ bei, aber auch der Verkauf von vier Bestandsimmobilien aus dem Segment „Renting and Trading Real Estate“. Die Objekte werden voraussichtlich im zweiten Quartal 2012 auf die Käufer übergehen, der Verkaufspreis liegt mit 9,7 Mio. EUR über dem Buchwert der Immobilien. Daneben konnten die Mieterlöse des Konzerns auf 2,1 Mio. EUR gesteigert werden (Vorjahr: 1,9 Mio. EUR). Die günstige Ertragsentwicklung zeigte sich auch im operativen Ergebnis (EBIT), das sich auf Konzernebene auf 1,4 Mio. EUR belief (Vorjahr: 1,1 Mio. EUR). Gleichzeitig verbuchte der YOUNIQ-Konzern ein positives Konzernergebnis in Höhe von 26 TEUR, gegenüber einem Verlust in Höhe von 496 TEUR im Vergleichszeitraum.

Auf der Vermögensseite minderten sich zum 31. März 2012 die Sachanlagen und als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien aufgrund des Übergangs der Projekte Greifswald und Karlsruhe am 29. Februar 2012 an MPC Capital und der damit einhergehenden Entkonsolidierung von 113,1 Mio. EUR auf 89,9 Mio. EUR. In diesem Zusammenhang reduzierte sich die Bilanzsumme von 183,7 Mio. EUR auf 164,1 Mio. EUR. Die Zahlungsmittel stiegen durch die aus dem Verkauf der Projekte erzielten Erlöse auf 17,7 Mio. EUR (31. Dezember 2011: 10,4 Mio. EUR). Auf der Finanzierungsseite konnte die YOUNIQ AG die kurzfristigen Verbindlichkeiten deutlich auf 18,5 Mio. EUR senken (31. Dezember 2011: 35,1 Mio. EUR). Hintergrund ist die Rückführung von projektbezogenen Darlehen im Zuge des Übergangs der Standorte Greifswald und Karlsruhe an MPC. Das Eigenkapital zeigte sich mit 87,6 Mio. EUR zum Stichtag 31. März nahezu unverändert (31. Dezember 2011: 87,6 Mio. EUR), jedoch stieg die Eigenkapitalquote aufgrund des Rückgangs der Bilanzsumme zum 31. März 2012 von 47,4% auf 53,4%.

Rainer Nonnengässer, Vorstandsvorsitzender der YOUNIQ AG, erläutert: „Die Verkäufe im Segment ,Renting and Trading Real Estate‘ stimmen uns zuversichtlich für den weiteren Verkaufsprozess der Bestandimmobilien. Um diesen weiter zu beschleunigen, haben wir zusätzlich das renommierte Immobilienhaus Ernst & Young Real Estate Berlin mit der Durchführung eines strukturierten Verkaufsprozesses beauftragt. Im Segment ,Studentisches Wohnen‘ soll im laufenden zweiten Quartal das Projekt Leipzig Schützenstraße fertig gestellt und in den Eigenbestand eingegliedert werden. Daneben sind wir zuversichtlich, in Kürze neue Akquisitionen bekannt geben zu können.“

Finanzvorstand Marcus Schmitz ergänzt: „Mit der Entwicklung der Geschäftszahlen für die ersten drei Monate 2012 sind wir sehr zufrieden. Sie bilden eine solide Grundlage für eine positive Ergebnisentwicklung im weiteren Jahresverlauf. Um für unsere Investoren mehr Transparenz zu schaffen, haben wir uns für eine Neugestaltung der Gesamtergebnisrechnung entschieden, die unsere Ergebnistreiber klar und nachvollziehbar darstellt.“

Mit Blick auf die anhaltend guten Rahmenbedingungen erwartet der Vorstand für das Jahr 2012 bei einem planmäßigen Fortschritt der Akquisitionstätigkeit eine positive Geschäftsentwicklung. Aus den geplanten Akquisitionen sowie den Projektfortschritten sind zudem positive Ertragseffekte zu erwarten. Der Vorstand strebt daher für das Geschäftsjahr 2012 weiterhin ein positives Konzernergebnis an.

Der Quartalsfinanzbericht zum 31. März 2012 steht auf der Webseite www.youniq-group.de im Bereich Investor Relations zum Download zur Verfügung.


Schreibe einen Kommentar