Ad-hoc-Mitteilung der Alno AG: Wiederaufnahme der Kapitalerhöhung

Ad-hoc-Mitteilung gemäß § 15 WpHG Nr. 01/2011

Alno AG: Wiederaufnahme der Kapitalerhöhung / Zeichnungsgarantien über 20 Mio. Euro liegen vor / Neue Sanierungsvereinbarung geschlossen / Sprunghafte Entlastung des negativen Konzerneigenkapitals nach Abschluss weiterer geplanter Maßnahmen

Düsseldorf, 9. Februar 2011 – Der Vorstand der Alno AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Wiederaufnahme der im November 2010 verschobenen Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital beschlossen. Das Grundkapital der Gesellschaft soll durch die Ausgabe von bis zu 8.698.326 neuen auf den Inhaber lautenden Stammaktien um bis zu 22.615.647,60 Euro auf bis zu 67.846.945,40 Euro erhöht werden. Die Kapitalerhöhung soll voraussichtlich im Zeitraum Februar / März 2011 durchgeführt werden, und zwar in der gleichen Struktur und zu den gleichen Konditionen wie im Herbst 2010 geplant. Das Bezugsangebot wird nach noch ausstehender Billigung des Wertpapierprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) veröffentlicht. Die Alno AG plant, mit dem ihr aus dem Angebot zufließenden Kapital das Zukunftskonzept „ALNO 2013“ weiter umzusetzen.

Die Sanierungsvereinbarung vom April 2010 wird zudem durch eine neue Sanierungsvereinbarung modifiziert und ergänzt, die heute mit den Konsortialbanken, den Altgesellschaftern sowie weiteren Investoren abgeschlossen wurde. Im Rahmen dieser kommt es durch geeignete Beiträge der Altgesellschafter und unter Beteiligung der Banken und der Investoren zu einer bilanziellen Entlastung des Alno-Konzerns von insgesamt 50 Mio. Euro. Diese Sanierungsbeiträge stehen unter der aufschiebenden Bedingung der erfolgreichen Durchführung der Kapitalerhöhung mit einem Bruttoemissionserlös von mindestens 20 Mio. Euro. Im Vorfeld der geschilderten Beschlüsse und Vereinbarungen hat Alno bereits Zeichnungsgarantien für die Kapitalerhöhung in Höhe dieser 20 Mio. Euro erhalten. Damit ist die Kapitalerhöhung gesichert.

Damit ergibt sich für Alno im Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres ein positiver Effekt auf das Konzerneigenkapital von mindestens 70 Mio. Euro, um die Bilanzsanierung der Gesellschaft zu erreichen und um das Zukunftskonzept “ALNO 2013“ nachhaltig abzusichern. Das Konzerneigenkapital, das am Stichtag des letzten veröffentlichten Zwischenberichts zum 30. Juni 2010 im negativen Bereich bei ca. minus 60 Mio. Euro lag, wird nach Abschluss der in der neuen Sanierungsvereinbarung geregelten Maßnahmen damit sprunghaft entlastet werden.

Grund der Verschiebung der Kapitalerhöhung im Herbst 2010 war, dass bedeutenden potenziellen Investoren die Möglichkeit eröffnet werden sollte, an der Kapitalerhöhung teilzunehmen. Im Verlauf hatten sich weitere Interessenten um einen Einstieg bei Alno bemüht. Bei den Garantiegebern, die ihre Zeichnung gegenüber Alno in Höhe von 20 Mio. Euro nun zugesagt haben, handelt es sich in Höhe eines Gesamtvolumens von 15 Mio. Euro um eine Schweizer Investorengruppe, die bislang noch nicht an Alno beteiligt war. Die IRE Beteiligungs GmbH, bereits Gesellschafterin bei Alno, hat zudem eine Zeichnungsgarantie in Höhe eines Gesamtvolumens von bis zu 5 Mio. Euro abgegeben. Ein weiterer Finanzinvestor mit Sitz in Großbritannien hat eine Absichtserklärung zur Zeichnung von Aktien abgegeben.

Durch die geplante Struktur der Transaktion soll auch die angestrebte deutliche Ausweitung des Streubesitzes erreicht werden.

Emittent: ALNO AG
Airport Office I, Peter-Müller-Straße 14/14a
40468 Düsseldorf
ISIN: DE0007788408
WKN: 778840
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart; Freiverkehr in Berlin, München, Düsseldorf


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