Wie kann man am besten Geld anlegen?

Tagesgeschäfte oder lange Frist?
Wirtschaftliche Schwierigkeiten stellen Geldanleger vor die Herausforderung, wie das eigene Geld am besten angelegt werden möge. Eine allumfassende Problemlösung gibt es hier jedenfalls nicht – es hängt von der persönlichen Situation eines jeden, vom jeweiligen Beruf sowie von weiteren Umständen ab, welche Kapitalanlage für welchen Zweck von Vorteil sein könnte. Doch es gibt hier immer intersubjektive Überlegungen: Lohnen sich Zinsen wirklich?

Vor- und Nachteile können bei jeder Möglichkeit der Geldanlage festgestellt werden. Kann der Sparer für einige Jahre auf sein Geld verzichten oder möchte er täglich verfügen können? Bei Letzterem lohnt es sich, Tagesgeld in Anspruch zu nehmen. Hier werden keine Laufzeiten vereinbart, jedoch kann es in Eigenregie länger liegen; jedenfalls kann über das Konto täglich verfügt werden. Festgeld hingegen wird über mehrere Jahre zum selben Zinssatz angelegt.

Gebäude, Grundstücke und Beteiligungen
Immobilienfonds enthalten die Vorgehensweise, dass Anleger Anteile an Grundstücke bzw. Gebäuden erwerben. Diese können bei „offenen Immobilienfonds“ auch täglich wieder ausgezahlt werden. Mindestens 10 Wirtschaftsobjekte werden hier vermietet oder in ihrem Wert gezielt gesteigert.

So eine Kapitalanlage bietet viele konkrete Vorteile vor der Steuer. Wertsteigerungen eines Objektes im Gebäude- oder Grundstücksbereich sind. Mieteinnahmen sind ebenfalls steuerfrei, wenn sie im Ausland erworben werden. Diese Steuerfreiheit gilt auch bei sogenannten „geschlossenen“ Immobilienfonds. Hier wird ein einziges Gebäude finanziert, und wenn dies erfolgt ist, ergibt sich die Schließung.

Die Fonds sollen für nicht vermögende Anleger eine tägliche Verfügbarkeit gewährleisten, deshalb integriert man hier auch Wertpapiere, die festverzinslich dem Fonds hinzugefügt werden. Die Fondsreserven müssen, und das gilt immer stets mindestens 5 % des gesamten Vermögens ergeben, aber nicht höher als 49 %. Andernfalls wird ein Fonds geschlossen.

Wenn zum selben Zeitpunkt eine Menge von Anlegern ihre Anteile abstoßen wollen, entsteht eine kritische Situation: Da Immobilien nicht in einem geforderten Maße dann verkauft werden können, muss das Vermögen gleichermaßen eingefroren werden und Anlegern können überhaupt keine Beträge ausgezahlt werden.

Die Wertobjekte werden nach der sogenannten Risikostreuung ausgesucht; ein solcher Fonds sollte nämlich 10 verschiedene Objekte enthalten. Prominente Gebäude sind etwa das Hamburger Chilehaus in Hamburg, die Potsdamer Platz Arkaden (Berlin), die Polygon City in Ratingen. Des Weiteren sind auch international aufzuzählen: das Haagse-Poort-Gebäude (Den Haag), das Almada Forum (Lissabon), das Radisson-SAS Hotel (Brüssel), das Bürogebäude in Chicago (Magnificient Mile), das Bürogebäude 140 Broadway (New York). Ständig wird in diesen Gebäuden für hohe Preise vermietet und renoviert: Diese Art von Fonds lohnt sich für viele Anleger.


Schreibe einen Kommentar