Aug 122010
 

Tagesgeschäfte oder lange Frist?
Wirtschaftliche Schwierigkeiten stellen Geldanleger vor die Herausforderung, wie das eigene Geld am besten angelegt werden möge. Eine allumfassende Problemlösung gibt es hier jedenfalls nicht – es hängt von der persönlichen Situation eines jeden, vom jeweiligen Beruf sowie von weiteren Umständen ab, welche Kapitalanlage für welchen Zweck von Vorteil sein könnte. Doch es gibt hier immer intersubjektive Überlegungen: Lohnen sich Zinsen wirklich?

Vor- und Nachteile können bei jeder Möglichkeit der Geldanlage festgestellt werden. Kann der Sparer für einige Jahre auf sein Geld verzichten oder möchte er täglich verfügen können? Bei Letzterem lohnt es sich, Tagesgeld in Anspruch zu nehmen. Hier werden keine Laufzeiten vereinbart, jedoch kann es in Eigenregie länger liegen; jedenfalls kann über das Konto täglich verfügt werden. Festgeld hingegen wird über mehrere Jahre zum selben Zinssatz angelegt.

Gebäude, Grundstücke und Beteiligungen
Immobilienfonds enthalten die Vorgehensweise, dass Anleger Anteile an Grundstücke bzw. Gebäuden erwerben. Diese können bei “offenen Immobilienfonds” auch täglich wieder ausgezahlt werden. Mindestens 10 Wirtschaftsobjekte werden hier vermietet oder in ihrem Wert gezielt gesteigert.

So eine Kapitalanlage bietet viele konkrete Vorteile vor der Steuer. Wertsteigerungen eines Objektes im Gebäude- oder Grundstücksbereich sind. Mieteinnahmen sind ebenfalls steuerfrei, wenn sie im Ausland erworben werden. Diese Steuerfreiheit gilt auch bei sogenannten “geschlossenen” Immobilienfonds. Hier wird ein einziges Gebäude finanziert, und wenn dies erfolgt ist, ergibt sich die Schließung.

Die Fonds sollen für nicht vermögende Anleger eine tägliche Verfügbarkeit gewährleisten, deshalb integriert man hier auch Wertpapiere, die festverzinslich dem Fonds hinzugefügt werden. Die Fondsreserven müssen, und das gilt immer stets mindestens 5 % des gesamten Vermögens ergeben, aber nicht höher als 49 %. Andernfalls wird ein Fonds geschlossen.

Wenn zum selben Zeitpunkt eine Menge von Anlegern ihre Anteile abstoßen wollen, entsteht eine kritische Situation: Da Immobilien nicht in einem geforderten Maße dann verkauft werden können, muss das Vermögen gleichermaßen eingefroren werden und Anlegern können überhaupt keine Beträge ausgezahlt werden.

Die Wertobjekte werden nach der sogenannten Risikostreuung ausgesucht; ein solcher Fonds sollte nämlich 10 verschiedene Objekte enthalten. Prominente Gebäude sind etwa das Hamburger Chilehaus in Hamburg, die Potsdamer Platz Arkaden (Berlin), die Polygon City in Ratingen. Des Weiteren sind auch international aufzuzählen: das Haagse-Poort-Gebäude (Den Haag), das Almada Forum (Lissabon), das Radisson-SAS Hotel (Brüssel), das Bürogebäude in Chicago (Magnificient Mile), das Bürogebäude 140 Broadway (New York). Ständig wird in diesen Gebäuden für hohe Preise vermietet und renoviert: Diese Art von Fonds lohnt sich für viele Anleger.


Aug 122010
 

- IFRS-Konzernüberschuss verbessert sich von 1,7 Mio. € auf 2,3 Mio. €
- Eigenkapitalquote gemäß § 15 REITG auf 47,9% erhöht
- Prognose für Gesamtjahr 2010 wird bestätigt

München, 12. August 2010 – Die Fair Value REIT-AG veröffentlicht heute die Halbjahreszahlen 2010, die sich plangemäß entwickelt haben. Der Konzern erzielte demnach Umsatzerlöse von 7,0 Mio. € nach 5,7 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Begründet ist diese Steigerung mit der erstmaligen Vollkonsolidierung eines Tochterunternehmens (IC 13), das im Vorjahr aufgrund der damals noch geringeren Anteilsquote im Beteiligungsergebnis enthalten war. In der „like-for-like“-Betrachtung, das heißt ohne dieses Tochterunternehmen, bewegten sich die Umsatzerlöse ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres.

Das Nettovermietungsergebnis im Konzern belief sich auf 4,5 Mio. € nach 4,0 Mio. € im Vorjahr. Das Betriebsergebnis lag mit 3,4 Mio. € um rund 0,7 Mio. € über dem Vorjahreswert. Die positiven Abweichungen dieser Kennzahlen gegenüber den Vorjahreswerten resultieren ebenfalls im Wesentlichen aus der erstmaligen Erfassung der Umsatzerlöse des Tochterunternehmens IC 13. Einen positiven Beitrag leisteten aber auch die nochmals deutlich um 26% reduzierten Allgemeinen Verwaltungskosten der Konzernmutter.

„Like-for-like“, also bereinigt um das Tochterunternehmen IC 13, ergäbe sich ein Betriebsergebnis von 2,3 Mio. € nach 2,6 Mio. € im Vorjahr. Die Differenz zum Vorjahreswert ergibt sich bei dieser Betrachtung hauptsächlich aus Umbau- und Renovierungskosten im Zusammenhang mit Neu- bzw. Anschlussvermietungen.

Der Konzernüberschuss belief sich auf 2,3 Mio. € nach 1,7 Mio. € im Vorjahr. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,25 € (Vorjahr: 0,18 €). Die Differenz zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus geringeren Bewertungsverlusten der Immobilien. Das um Marktwertänderungen von Immobilien und Zinssicherungsgeschäften bereinigte Konzernergebnis (EPRA-Ergebnis) lag zum 30. Juni 2010 mit 2,6 Mio. € bzw. 0,28 € je Aktie bedingt durch die erwähnten vermietungsbedingten Kosten leicht unter dem Vorjahreswert von 2,8 Mio. € bzw. 0,30 € je Aktie.

Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres erzielte die Fair Value REIT-AG einen operativen Cash Flow (sog. “Funds from Operations”, FFO) in Höhe von 2,3 Mio. € (Vorjahr: 2,1 Mio. €) bzw. 0,25 € je Aktie (Vorjahr: 0,22 €). Zu diesem Anstieg führten neben dem erwähnten Statuswechsel des Tochterunternehmens auch hier maßgeblich die gesunkenen Verwaltungskosten auf Konzernebene.

Zum Bilanzstichtag summierte sich das Eigenkapital der Gesellschaft auf 73,1 Mio. € (31. Dezember 2009: 72,7 Mio. €). Somit erhöhte sich der bilanzielle Net Asset Value leicht von 7,78 € je in Umlauf befindlicher Aktie auf 7,84 €. Unter Einbeziehung der Minderheitsanteile stieg die Eigenkapitalquote gemäß § 15 REITG auf 47,9% des unbeweglichen Vermögens (31. Dezember 2009: 45,5%). Der EPRA-NAV, der das immobilienwirtschaftliche Eigenkapital widerspiegelt, verbesserte sich von 8,72 € auf 9,01 € je Aktie.

Frank Schaich, Vorstand der Gesellschaft, zeigt sich zufrieden mit der Geschäftsentwicklung des Fair Value Konzerns: „Im ersten Halbjahr haben wir bereits 60% der für das Gesamtjahr 2010 erwarteten Erträge erwirtschaftet. Zudem wird sich nach dem Bilanzstichtag unser Fair Value-anteiliger Vermietungsstand durch bereits kontrahierte Mietverträge von 94,1% am 30. Juni 2010 auf dann wieder 95,3% steigern.“

Insgesamt entsprechen die Ergebnisse damit der erwarteten unterjährigen Verteilung. Der Vorstand bekräftigt daher die Prognose für das bereinigte IFRS-Konzernergebnis (EPRA-Ergebnis) im Gesamtjahr 2010 von 4,2 Mio. € bzw. 0,45 € je Aktie. Zudem strebt der Vorstand im Jahr 2010 weiterhin einen handelsrechtlichen Überschuss an, der eine Dividende im Jahr 2011 von 0,10 € je Aktie ermöglichen soll. Voraussetzung hierfür sind noch zu erzielende Erträge aus dem Beteiligungsbereich, insbesondere nach Immobilienverkäufen im Rahmen der angestrebten Portfoliooptimierung.

Seit heute steht der Zwischenbericht für das erste Halbjahr 2010 unter www.fvreit.de im Bereich Investor Relations zur Verfügung.

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Fair Value REIT-AG closes the first half year successfully and confirms the full-year forecast for 2010

- IFRS consolidated net income improves from € 1.7 million to € 2.3 million
- Equity ratio in accordance with Section 15 REITG increased to 47.9%
- Full-year forecast for 2010 is confirmed

Munich, August 12, 2010 – Fair Value REIT-AG today publishes its half-year figures for 2010, which have developed according to plan. These show that the Group achieved revenues of € 7.0 million against € 5.7 million in the same period of the previous year. This increase is due to the full consolidation of a subsidiary (IC 13) for the first time which was included in income from participations in the previous year because of the lower shareholding at the time. On a like-for-like basis, i.e. without this subsidiary, the revenues were around the same level as in the previous year.

The net rental result in the Group amounted to € 4.5 million against € 4.0 million in the previous year. The operating profit at € 3.4 million was around € 0.7 million higher than in the previous year. The positive changes in these key indicators in comparison to the previous year also resulted primarily from the inclusion of revenues from the subsidiary IC 13 for the first time. A positive contribution was, however, also made by the further significant reduction of 26% in the parent company’s general administrative expenses.

On a like-for-like basis, i.e. adjusted for the subsidiary IC 13, there would be an operating profit of € 2.3 million against € 2.6 million in the previous year. The difference from the previous year’s figure arises in this context mainly from conversion and renovation costs associated with new or continuation lettings.

The consolidated net income was € 2.3 million against € 1.7 million in the previous year. This represents a profit of € 0.25 per share (previous year: € 0.18). The difference from the previous year primarily results from lower real estate valuation losses. The adjusted consolidated net income (EPRA earnings) without changes in the market value of real estate and interest rate hedges was, at € 2.6 million or € 0.28 per share on June 30, 2010, slightly below the previous year’s figure of € 2.8 million or € 0.30 per share due to the aforementioned letting-related costs.

In the first half of the current financial year, Fair Value REIT-AG achieved an operating cash flow (so-called “Funds from Operations”, FFO) of € 2.3 million (previous year: € 2.1 million) or € 0.25 per share (previous year: € 0.22). In addition to the aforementioned change in status of the subsidiary, this increase also largely resulted from the reduced administrative expenses at Group level.

On the balance sheet date, the Company’s equity totalled € 73.1 million (December 31, 2009: € 72.7 million). Consequently, the balance sheet net asset value increased slightly from € 7.78 per share in circulation to € 7.84. By including the minority interests, the equity ratio increased in accordance with Section 15 REITG to 47.9% of the immovable assets (December 31, 2009: 45.5%). The EPRA NAV, which reflects the equity relating to the real estate business, improved from € 8.72 to € 9.01 per share.

Frank Schaich, the company’s Chief Executive Officer, is satisfied with how the Fair Value Group’s business has developed: “In the first half year, we have already achieved 60% of the revenue expected for 2010 as a whole. In addition, after the balance sheet date the occupancy rate attributable to Fair Value will increase from 94.1% on June 30, 2010 to 95.3% again as a result of lease agreements which have already been concluded.”

Overall, the results are therefore in accordance with the expected distribution in the course of the year. The Management Board, therefore, confirms the 2010 full-year forecast for the adjusted IFRS consolidated net income (EPRA earnings) of € 4.2 million or € 0.45 per share. In addition, in 2010 the Management Board is still aiming for a net income under commercial law that will permit a dividend of € 0.10 per share in 2011. This is based on revenue still to be achieved from participations, especially after real estate sales within the scope of the company’s targeted portfolio optimisation.

The interim report for the first half of 2010 is available from today at www.fvreit.de in the Investor Relations section.

Aug 122010
 

- Umsatz um 12,2% auf 6,6 Mio. EUR erhöht
- Konzernergebnis um rund 10,6% auf 2,3 Mio. EUR gesteigert

Ingolstadt, 12. August 2010 – Die BBI Bürgerliches Brauhaus Immobilien AG (BBI Immobilien AG), eine auf Bestandshaltung von Einzelhandels-Immobilien fokussierte Gesellschaft, veröffentlicht heute die IFRS-Geschäftsergebnisse des ersten Halbjahres 2010. Demnach erzielte die BBI Immobilien AG in den ersten sechs Monaten Umsatzerlöse in Höhe von 6,6 Mio. EUR. Gegenüber dem Vorjahreswert von 5,9 Mio. EUR stellt dies eine Steigerung von 12,2% dar. Grund dafür waren vor allem die in 2009 neu akquirierten Objekte, die im Berichtszeitraum zusätzliche Mieterträge generierten. Beim Vergleich der Vorjahreszahlen ist zu berücksichtigen, dass die Ergebnisbeiträge der ab Juli 2010 entkonsolidierten Tochtergesellschaft BHB Brauholding Bayern-Mitte AG zum 30. Juni 2010 gemäß IFRS 5 als nicht fortgeführter Geschäftsbereich ausgewiesen werden. Innerhalb der Bilanz werden die Vermögensgegenstände und Schulden des Brauereibereichs ebenfalls gesondert ausgewiesen.

Nach Abzug der operativen Aufwendungen, insbesondere für Investment Properties in Höhe von 0,8 Mio. EUR (Vorjahr 0,3 Mio. EUR), resultierte ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 5,5 Mio. EUR. Dies stellt eine Verbesserung um 0,2 Mio. EUR dar. Im Zuge der Investitionstätigkeit im vergangenen Geschäftsjahr erhöhten sich die Zinsaufwendungen, so dass sich das Finanzergebnis auf -3,0 Mio. EUR belief. Dadurch erzielte die BBI Immobilien AG in den ersten sechs Monaten 2010 ein Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten vor Ertragsteuern in Höhe von 2,5 Mio. EUR.

Durch den in 2008 mit der Mehrheitsaktionärin VIB Vermögen AG abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag und der damit verbundenen Organschaft unterliegt die BBI Immobilien AG nicht mehr der Steuerschuldnerschaft. Lediglich die vereinbarte Ausgleichszahlung an die außenstehenden Aktionäre muss versteuert werden. Im Berichtszeitraum wurden daher Ertragsteuern in Höhe von 0,04 Mio. EUR aufwandswirksam erfasst (Vorjahreszeitraum: 0,05 Mio. EUR). Nach Abführung des HGB-Ergebnisses an die Muttergesellschaft in Höhe von 0,6 Mio. EUR resultierte im Immobilienbereich ein Ergebnis von 1,9 Mio. EUR. Aus den nicht fortgeführten Aktivitäten, die das Brauereigeschäft abbilden, resultierte ein Ergebnis von knapp 0,4 Mio. EUR. Somit summierte sich das Konzernergebnis der BBI Immobilien AG auf 2,3 Mio. EUR, eine Steigerung von 10,6% gegenüber dem Vorjahreszeitraum (2,1 Mio. EUR). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,55 EUR (Vorjahr: 0,53 EUR).

Die Bilanzsumme liegt gegenüber dem 31.12.2009 zum Halbjahr unverändert bei 202,4 Mio. EUR. Vor allem durch das positive Konzernergebnis erhöhte sich das Eigenkapital von 66,9 Mio. EUR auf 68,5 Mio. EUR. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 33,8%. Der operative Cash Flow belief sich im ersten Halbjahr 2010 auf 2,2 Mio. EUR (Vorjahreszeitraum: 2,5 Mio. EUR).

Einen vollständigen Überblick über die Ergebnisse der ersten sechs Monate 2010 gibt der Halbjahresbericht der Gesellschaft, der im Internet unter www.bbi-immobilien-ag.de zur Verfügung steht.