Mai 182010
 

In den vergangenen Jahren haben sich Rohstoffe als sinnvolle Beimischung in den Portfolios zahlreicher Anleger etabliert. Angesichts der zum Teil außerordentlich niedrigen, mitunter negativen Korrelation zwischen Aktien/Anleihen und Rohstoffen lässt sich das Risiko-Rendite-Profil in einem breit diversifizierten Portfolio verbessern. Hinzu kommt: Die Notierungen von Industrierohstoffen und Edelmetallen tendierten seit der Jahrtausendwende aufwärts. Denn eine wachsende Nachfrage, etwa aus den Schwellenländern, trifft auf ein begrenztes Angebot. Davon betroffen sind neben Ausgangsmaterialien für die Industrie, wie z.B. Öl, Gas, Aluminium, Kupfer oder Nickel auch Agrarrohstoffe (Weizen, Getreide, Sojabohnen). Darüber hinaus sollte sich ein inflationäres Umfeld, wie es von zahlreichen Volkswirten erwartet wird, treibend auf die Entwicklung der Rohstoffnotierungen auswirken.

Im Gegensatz zu weit verbreiteten Anlageklassen wie Aktien und Anleihen müssen Anleger beim Investieren in Rohstoffe aber meist den Umweg über Terminbörsen nehmen. Sie erwerben die Ware in diesem Fall nicht sofort. Stattdessen sichern sie sich die Lieferung mit Hilfe von Futures-Kontrakten zu einem vorab festgelegten Preis für einen definierten Termin. Auf diese Weise umgehen sie die mitunter erheblichen Kosten und logistischen Probleme, die mit dem physischen Kauf verbunden sind. Außerdem überwinden sich die Einstiegsbarrieren, die in verschiedenen Märkten an den physischen Kauf von Rohstoffen geknüpft sind. Allerdings werden die Kontrakte kurz vor ihrer Fälligkeit glattgestellt und im Rahmen eines dynamischen Prozesses in Futures mit längerer Laufzeit gerollt. Auf diese Weise partizipieren Investoren stetig von der Marktentwicklung, ohne die zugrundeliegenden Waren jemals physisch erwerben zu müssen. Letztlich ist es dem Einzelnen aber nicht immer möglich, Finanzterminkontrakte auch zu handeln und an der Wertenwicklung der Rohstoffmärkte zu partizipieren. Hier eignen sich spezialisierte Fonds.

db funds, eine Fondsplattform der Deutschen Bank AG, offeriert systematische und regelbasierte Fonds, die sich unter anderem dem Thema Rohstoffe widmen und die an allen Transaktionstagen der Fonds gehandelt werden können. Die Rohstofffonds sind OGAW/UCITS III-konform, so dass sie sowohl für institutionelle als auch für Privatanleger zur Verfügung stehen. Der äußerst erfolgreiche DB Platinum Commodity Euro Fonds beispielsweise, der über einen Track Record von genau fünf Jahren verfügt, ist an einen Rohstoffindex gekoppelt, der die Wertentwicklung von Futures auf zwölf liquide handelbare Rohstoffe abbildet. Dazu gehören WTI Rohöl, Gas, Getreide, Aluminium, Silber und Kupfer. Bevor die Kontrakte ihre Fälligkeit erreichen, werden sie unter Anwendung der innovativen Optimum Yield-Methode (einer Entwicklung der Deutschen Bank) gerollt, um die Renditen noch zu verbessern.

Eine Besonderheit ist die variable Gewichtung der Rohstoffe. Die Grundlage für diese Vorgehensweise bildet die sogenannte Mean Reversion-Methode der Deutschen Bank. Dabei nutzt man die Tatsache, dass sich Rohstoffpreise tendenziell wieder in Richtung ihrer Mittelwerte umkehren. Demzufolge werden jene Rohstoffe übergewichtet, die, gemessen am langfristigen Durchschnitt, günstig erscheinen. Teuer bewertete Rohstoffe werden im Gegensatz dazu untergewichtet.

Seit dem Auflegungstermin (17. Mai 2005) hat die mit einer Gesamtkostenquote von lediglich 1,35% versehene Anteilsklasse R1C (ISIN LU0216467174) des DB Platinum Commodity Euro Fonds eine Rendite von 14,07% p.a. erzielt (Stand 30. April 2010).

Der zuvor skizzierte DB Platinum Commodity Euro Fonds kann seine Trümpfe besonders in Phasen steigender Rohstoffpreise ausspielen. Sollten die Notierungen allerdings konsolidieren, bieten sich Rohstofffonds an, die Renditen über dem Niveau des Geldmarktes anstreben.

An dieser Stelle kommt der marktneutrale DB Platinum Commodity Harvest Fonds ins Spiel: Er orientiert sich am regelbasierten DB Commodity Harvest Index, der konzipiert wurde, um stabile Alpha-Renditen zu generieren, ohne dabei einem direkten Rohstoff-Exposure ausgesetzt zu sein. Bei diesem Index kommt die zuvor schon angeschnittene Optimum Yield Strategie erneut zum Einsatz. Allerdings geht der innovative Fonds sowohl Long- als auch Shortpositionen auf 24 Futures ein, um Besonderheiten am Terminmarkt auszunutzen.

Zunächst wird die Form der Futures-Kurve analysiert. Sie verläuft entweder als sogenannter Contango (mit zunehmender Restlaufzeit steigt die Differenz vom Future- zum Spotmarktpreis an) oder einer Backwardation (mit zunehmender Restlaufzeit der Kontrakte rangiert der Future immer weiter unter dem Spotmarktniveau). Basierend auf dem Verlauf der Forward-Kurve pickt die Optimum Yield-Strategie der Deutschen Bank jene Futures-Kontrakte heraus, die die bestmögliche Rolloptimierung ermöglicht.

Der DB Platinum Commodity Harvest der Anteilsklasse R1C-E (ISIN LU0377348619) konnte seit Jahresbeginn 2010 eine Rendite von 0,78% erzielen. Die Gesamtkostenquote beträgt 1,40%.

Investoren, die nicht regelmäßig umschichten wollen, bietet db funds eine neue Strategie an: Sie kombiniert die zuvor beschriebenen Fondsstrategien, die je nach Entwicklung des Rohstoffmarktes unterschiedlich gewichtet werden. In Zeiten steigender Rohstoffmärkte wird die Mean Reversion-Methode übergewichtet, um eine Beta-Rendite zu erzielen. Sollte es dagegen zu einem Rückgang der Rohstoffpreise kommen, wird sich die Strategie verstärkt am marktneutralen DB Commodity Harvest Index ausrichten, um ein entsprechendes Alpha zu generieren. Die Strategie zielt somit darauf ab, auch im Falle einer negativen Performance des Rohstoffsektors stabile Renditen erzielen, da beide Sub-Strategien zu einer negativen Korrelation tendieren.

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass geschicktes Investieren mit Hilfe von Futures-Strategien attraktive Renditen ermöglichen kann. Nach Prognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird die globale Wirtschaft in den kommenden Jahren wieder wachsen. Auch ein inflationäres Umfeld spricht für einen Zuwachs der Rohstoffpreise. Die Beimischung von Rohstoffen zu klassischen Wertpapieranlagen ist eine sinnvolle Strategie, das Risiko-Rendite-Profil eines Portfolios zu verbessern. Portfolios werden effizienter und können eine stabilere Wertentwicklung erzielen.


Mai 182010
 

London, 18.5.2010 – Gold setzt zu immer neuen Höhenflügen an. Verkäufer von Goldmünzen und -barren vermelden bereits, dass sie momentan nicht lieferfähig seien, und Experten empfehlen den Anlegern, bis zu 25% Edelmetalle in ihrem Portfolio zu halten. “Die Unsicherheit am Markt ist derzeit enorm hoch, das beflügelt den Handel mit Gold”, erklärt Alex Preukschat, Unternehmenssprecher von GoldMoney, einem der weltweit größten Anbieter physischer Edelmetalle für Anleger. Auf bis zu 2.000 US-Dollar könnte der Goldpreis im momentanen Umfeld klettern, sagt der Experte. “Wir verzeichnen derzeit einen progressiven Verlust von Vertrauen in die Währungen – egal ob Euro oder Dollar. Die Menschen fragen sich: Welcher Staat könnte als nächster in den Abwärtssog gerissen werden? Aus diesem Grund flüchten sie sich in Sachwerte und insbesondere in Gold. Da derzeit keine Umkehr dieses Trends erkennbar ist, denken wir bei GoldMoney, dass die Preise bei Edelmetallen weiter steigen werden”, erläutert Preukschat. Anleger können jederzeit über die Website “GoldMoney.com/de” Gold, Silber und Platin in physischer Form erwerben und durch die Gesellschaft in Hochsicherheitstresoren in London, Zürich oder Hongkong lagern. Auch die Auslieferung der Edelmetalle als Barren möglich – und GoldMoney ist jederzeit lieferfähig.

Mai 182010
 


E.ON könnte kurz vor einem wichtigen Verkaufsignal stehen: ein Close unter 25,- Euro würde den Bruch der wichtigen Unterstützungslinie des 23,6% Retracement bestätigen und ein zweites Mal wäre das Unterschreiten dieser Linie bei rund 25,50 Euro wohl nicht zu revidieren. Dann sollten die Kurse zügig bis 22,50 Euro und eventuell sogart ein Stück tiefer zurücklaufen. Da die Höchstkurse von August ´09, Dezember ´09 und April ´10 tendenziell fallen sollte man davon ausgehen, dass sich die Top-Bildung fortsetzt.

Quelle: Analyse E.ON

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Mai 182010
 

Bei Conergy bleiben die Kurse in einem relativ eng begrenzten, waagrechten Trendkanal und keine Fraktion traut sich aus dem Trend auszubrechen. Eine Prognose kann ich nicht abgeben, einen Schlusskurs ueber 1,10 EUR respektive unter 0,60 Euro sollte man aber fuer einen Einstieg in entsprechende Positionen nutzen. Die zu erwartende Bewegung waere dann a.) volatil und b.) signifikant.

Quelle: Analyse Conergy

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Mai 182010
 


Bei Dell sehe ich derzeit ein grosses Fragezeichen: schaffen die Bullen den Bruch des Widerstands bei rund 17,50 US$ oder koennen die Baeren mit einem Bruch der Unterstuetzung bei rund 12,50 US$ ein Doppeltop mit einem Kursziel bei rund 10,50 US$ erzwingen? Die Bewegung seit Februar 2010 ist positiv, der Ausbruchsversuch Ende April ist aber gescheitert. Meine Empfehlung: sollten wir einen Schlusskurs unter 13,50 US$ sehen (-> 1/2 Short-Position aufbauen) duerfte auch die Unterstuetzung bei 12,50 US$ fallen (-> 1/2 Short-Position aufbauen!) Auf der anderen Seite koennte man einen Schlusskurs ueber 18,00 US$ nutzen um long zu gehen. Eine Prognose kann ich nicht abgeben, die genannten Signale sollte man aber nutzen.

Quelle: Analyse Dell

 Posted by at 10:09